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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Turn On, Turn Off. Über den Wandel von Paradigmen in den Künsten und Wissenschaften"
RessourcentypVortragsreihen
TitelTurn On, Turn Off. Über den Wandel von Paradigmen in den Künsten und Wissenschaften
BeschreibungTurn On, Turn Off
Über den Wandel von Paradigmen in den Künsten und Wissenschaften

Eine Veranstaltung des Internationalen Graduiertenkollegs „InterArt“ am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin
Konzeption: Prof. Dr. Dr. h. c. Erika Fischer-Lichte, Dr. Andreas Wolfsteiner, Jürgen Bohm, Andrea Sakoparnig

Während die letzten 60 Jahre von einer Reihe von grundlegenden Paradigmenwechseln in politischen, gesellschaftlichen und technologischen Zusammenhängen geprägt waren, haben sich auch die Idee einer heutigen Universität und deren Wissenskultur infolge dieser Dynamiken der Verschiebungen und Umbrüche fundamental gewandelt. Insbesondere in den Künsten und deren Wissenschaften lösen sich die ausgerufenen turns rasant ab: Ob abstrakt, konkret, performativ oder räumlich, interaktiv oder multimedial – paradigmatische Grenzziehungen formieren und deformieren sich stets von Neuem. Die von der Kunsttheorie in Hinblick auf die Kunstphänomene entwickelten Paradigmen verlieren ebenso rasch wieder ihre Gültigkeit, wie sie etabliert wurden. Doch welche Relevanz besitzt der Begriff des Para-digmas aktuell noch? Wie zeichnet er sich in der Kunsttheorie und -praxis aus? Lassen sich dabei Wechselwirkungen zu paradigmatischen Strukturen in Kultur, Gesellschaft und Universität feststellen?

Die Vorlesungsreihe nähert sich diesen zentralen Themen multiperspektivisch: Zum einen soll wissenstheoretisch erörtert werden, welche Paradigmen in der Ästhetik sowie in der Phi-losophie der Kunst herrschen. Jede Theorie der Kunst reflektiert ihren Bezug auf konkrete, singuläre Phänomene in ihrer wissenschaftlichen Verfasstheit, wobei gerade Untersuchun-gen historisch tradierter Paradigmen Bruchstellen offenlegen. Zum anderen ist das Ziel, eine an einzelnen Kunstphänomenen orientierte Diskussion zu eröffnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welches kritische Potenzial Paradigmen in den Künsten und Wissenschaften in der Vergangenheit zukam und gegenwärtig zukommt.

Programm

12.04.2012 Prof. Dr. Dieter Mersch
Universität Potsdam
Paradigmata: Kunst als Erkenntnis

19.04.2012 Prof. Dr. Christiane Voss
Bauhaus-Universität Weimar
Zum Paradigma des Humorvollen anhand von Situationskomik

26.04.2012 Prof. Dr. Beatrice von Bismarck
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Beziehungsspiel: Das Kuratorische und die Kunst

03.05.2012 Prof. Dr. Steffen Siegel
Friedrich-Schiller-Universität Jena (derzeit Universität zu Köln)
Paradigma Fotografie oder: Wie schreibt man Fotografie-Geschichte?

10.05.2012 Prof. Dr. Renate Schlesier
Freie Universität Berlin
Goldene Aphrodite. Zu einem Paradigma der antiken Literatur

17.5.2012 Christi Himmelfahrt

22.05.2012 Prof. Oswald Egger & Dr. des. Martin Endres
(Dienstag) Muthesius Kunsthochschule Kiel/Freie Universität Berlin
Nach dem Muster

31.05.2012 Dr. Anna Echterhölter & Dr. Andreas Wolfsteiner
Humboldt-Universität zu Berlin/Freie Universität Berlin
Spuren – Szenarien. Zum Gebrauch der Perspektive in Denkstilen

07.06.2012 Prof. Dr. Frederik Tygstrup
Universität Kopenhagen
On Practice Based Research – A New Paradigm of Knowledge Production
in the Humanities

14.06.2012 Prof. Dr. Michael Lüthy
Freie Universität Berlin
Paradigmatische Praxis zwischen Kunst und Wissenschaft: Tomás Saraceno

21.06. bis Jahrestagung des Internationalen Graduiertenkollegs
23.06.2012 InterArt der Freien Universität Berlin
Trial and Error. Szenarien medialen Handelns

28.06.2012 Prof. Dr. Gertrud Koch
Freie Universität Berlin
Paradigmen und Paragone: Lassen sich Künste als Paradigmen verstehen?

05.07.2012 PD Dr. Gunnar Hindrichs
University of Pennsylvania
Das Paradigma des musikalischen Kunstwerks


12.07.2012 Podiumsdiskussion
Über das Ein-/Aus-/Umsetzen von Paradigmen im Theater
Mit Prof. Dr. Dr. h. c. Erika Fischer-Lichte, Dr. Frank Raddatz und Tom Stromberg
Moderation: Dr. Christel Weiler
Die Veranstaltung findet im Roten Salon der Volksbühne Berlin, Rosa-Luxemburg-Platz 1, 10178 Berlin, statt


Donnerstags (außer 24. Mai), 18 – 20 Uhr; Beginn: 12.04.2012
Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft, Grunewaldstraße 35, 12165 Berlin-Steglitz
U3 Dahlem-Dorf oder S/U Rathaus Steglitz; Bus X83 Schmidt-Ott-Straße

Kontakt: Internationales Graduiertenkolleg „InterArt“
E-Mail: interart@zedat.fu-berlin.de
Tel.: + 49 30-838-50314
Internet: www.fu-berlin.de/interart/
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/interart/
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortFreie Universität Berlin, Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft
Beginn12.04.2012
Ende12.07.2012
PersonName: Andrea Sakoparnig 
Funktion: Koordinatorin der Ringvorlesung 
E-Mail: Andrea.Sakoparnig@web.de 
KontaktdatenName/Institution: Internationales Graduiertenkolleg 'Interart' 
Strasse/Postfach: Grunewaldstraße 34  
Postleitzahl: 12165  
Stadt: Berlin 
Telefon: (030) 838 503 14  
E-Mail: interart@zedat.fu-berlin.de  
Internetadresse: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/interart/ 
LandDeutschland
Ediert von  H-Germanistik
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