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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Diegesis. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung Jg. 2, Heft 2, April 2013"
RessourcentypCall for Papers
TitelDiegesis. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung Jg. 2, Heft 2, April 2013
BeschreibungSehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie über eine Zeitschriftengründung zur Erzählforschung informieren:

Ab Oktober 2012 wird das neue, von der DFG geförderte E-Journal /Diegesis. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung / E-Journal for Narrative Research across the Disciplines/ zweimal jährlich als Open-Access-Publikation erscheinen. Das erste Heft wird dem Thema "Erzählforschung im 21. Jahrhundert. Ein interdisziplinärer Rückblick", das zweite Heft, das im April 2013 erscheinen wird, dem Thema "Erzählen und Medium" gelten.

Für beide Themenhefte sind uns noch Rezensionen zu Neuerscheinungen der letzen 3 bis 4 Jahre aus dem Bereich der Erzählforschung willkommen, und zwar disziplinübergreifend, also nicht etwa nur aus den Philologien. Ein Call for Articles für das zweite Heft finden Sie unten stehend. Die Qualität aller Aufsätze in /DIEGESIS/ sichert ein anonymisiertes Peer-Review-Verfahren. Die in einem Beirat versammelten internationalen Gutachter repräsentieren ein breites Spektrum von mehr als zwanzig Fächern.

An interessierte Autoren für Rezensionen oder auch Aufsätze können Sie diese Nachricht gerne weiterleiten. Vorschläge (bei Rezensionen in Form von einfachen Titelnennungen; bei Aufsätzen in Form eines kurzen Abstracts mit maximal 800 Zeichen und in beiden Fällen mit kurzen Informationen zum akademischen Lebenslauf) können an die Redaktion geschickt werden, das sind Dr. Matthias Aumüller (aumueller@uni-wuppertal.de) und Dr. Filippo Smerilli (smerilli@uni-wuppertal.de).

Herausgegeben wird die Zeitschrift an der Bergischen Universität Wuppertal und in Kooperation mit dem dortigen /Zentrum für Erzählforschung/ (ZEF) (www.zef.uni-wuppertal.de) von den Professoren Matei Chihaia (Romanistik), Matías Martínez (Germanistik), Michael Scheffel (Allgemeine Literaturwissenschaft) und Roy Sommer (Anglistik).

Unten finden Sie ein ausführliches Exposé der Zeitschrift. Der Internetauftritt des E-Journals (www.diegesis.uni-wuppertal.de) wird mit dem ersten Heft freigeschaltet werden.

Mit den besten Grüßen aus Wuppertal

Matthias Aumüller und Filippo Smerilli


Exposé zum E-Journal
DIEGESIS. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung / E-Journal for Narrative Research across the Disciplines
Narrativität ist in den Kulturwissenschaften zu einer Leitkategorie avanciert, und den vielfältigen Phänomenen des Erzählens widmet sich eine zunehmend breite, interdisziplinär operierende internationale Forschung mit Blick auf transgenerische und intermediale Formen des Erzählens. Gleichwohl gibt es bislang keine wissenschaftliche Zeitschrift, die den aktuellen Stand und die neuesten Entwicklungen dieser Forschung adäquat reflektiert. Zeitschriften wie Fabula, Narrative oder Journal of Narrative Theory etwa betrachten Phänomene der Narrativität und Entwicklungen der Erzählforschung aus der Sicht einzelner Disziplinen, sind nicht frei zugänglich oder verfügen wie das Amsterdam International Electronic Journal for Cultural Narratology über keinen Rezensionsteil. Die von Matei Chihaia (Romanistik), Matías Martínez (Germanistik), Michael Scheffel (Allgemeine Literaturwissenschaft) und Roy Sommer (Anglistik) herausgegebene und am Zentrum für Erzählforschung (ZEF) der Bergischen Universität Wuppertal angesiedelte neue Zeitschrift DIEGESIS. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung / E-Journal for Narrative Research across the Disciplines will dieses Manko beheben. Zu diesem Zweck ist sie transdisziplinär konzipiert und als Publikationsort von englisch- und deutschsprachigen Aufsätzen und Rezensionen zu Veröffentlichungen aus dem Bereich der Erzählforschung(en) gedacht; sie ist als weltweit frei zugängliches E-Journal angelegt und technisch an die Anforderungen einer zeitgemäßen Internet-Publikation angepasst.
DIEGESIS verfolgt zwei Hauptziele: Orientierung und Aktualität. Daher ist sie in zwei Rubriken gegliedert. In einer thematischen Rubrik erscheinen pro Jahr zu jeweils zwei Schwerpunkten Aufsätze, die einen Überblick über Entwicklungen der Erzähltheorie(n) der letzten zehn Jahren geben. Geplante Themen sind u.a. "Erzählen und Medium", "Narration und
Kontext", "Interkulturalität des Erzählens" sowie "Narrativität und Kognition". Flankiert wird diese themenspezifische von einer zweiten Rubrik, in der narratologische Neuerscheinungen zeitnah diskutiert und rezensiert werden.
Die Qualität der Aufsätze und Rezensionen in DIEGESIS sichert ein Peer Review Verfahren. Die in Form eines Beirats beteiligten internationalen Gutachter gehören sowohl einem breiten Spektrum von Nationalphilologien als auch verschiedenen Fächern (Ethnologie, Jura, Kunstgeschichte, Linguistik, Literaturwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Theologie, Volkskunde) an. Zudem sind Gutachter für besondere Forschungsgebiete wie dem Erzählen im Film, im Internet oder im Bereich der Intermedialität beteiligt.
Dieser international und fächerübergreifend besetzte Beirat gewährleistet, dass die Zeitschrift tatsächlich einen umfassenden Blick auf die sich immer weiter verzweigenden Felder der Erzähltheorie(n) wirft. DIEGESIS bietet auf diese Weise zuverlässige und aktuelle Orientierung über narratologische Forschungsergebnisse und bündelt Informationen zu einem für alle Kulturwissenschaften grundlegenden Arbeitsgebiet.




Call for Articles

/DIEGESIS.//Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung / E-Journal for Narrative Research across the Disciplines/ Jg. 2, Heft 2, April 2013

Thema: Erzählen und Medium

Abgabefrist: 31. Januar 2013

Seit bald einem halben Jahrhundert, seit die französischen Strukturalisten um Roland Barthes aus Erzählungen spezifische narrative Strukturen zu abstrahieren versuchten, überschreitet ein wesentlicher Teil der Erzählforschung die Grenzen des Mediums Literatur. Zugleich war von Anfang an umstritten, ob medienunspezifische Kategorien für Disziplinen taugen, die sich häufig über die Eigenheiten ihres medialen Gegenstandes definieren (z. B. Literatur-, Film-, Theaterwissenschaft). Diesen Vorbehalten zum Trotz hat sich eine sowohl interdisziplinäre als auch intermediale Forschung entwickelt, deren Einheit durch den gemeinsamen Gegenstand -- "Geschichten" -- garantiert wird. Gegenwärtig sind weniger die Gemeinsamkeiten im Fokus des Interesses als vielmehr die unterschiedlichen Erscheinungsformen und Funktionen von Geschichten. Gerade die digitale Revolution führt zu immer neuen Möglichkeiten der medialen Konstituierung von Geschichten.

Die Zeitschrift /DIEGESIS/ möchte im zweiten Heft Aufsätze publizieren, die medienspezifische Aspekte der Konstituierung von Geschichten thematisieren. Geeignet erscheinen einerseits vergleichende Studien, die dieselben oder ähnliche Geschichten in verschiedenen Medien analysieren. Andererseits sind stärker theoretisch ausgerichtete Aufsatzthemen erwünscht, die medienspezifische Eigenschaften methodologisch reflektieren. Denkbar sind also die Untersuchung der medialen Spezifika von Geschichten in Bild- (Film, Video, Graphic-Novel, bildende Kunst etc.), Ton- (Musik, Hörspiel, Hörbuch etc.) und neuen Medien (Blogs, Youtube, Computerspiele etc.). Ausdrücklich erwünscht sind auch Beiträge aus nicht-philologischen Disziplinen.

Wir bitten um Abstracts von ca. einer halben DIN-A4 Seite bis spätestens zum 31.3.2012. Schicken Sie diese an die DIEGESIS-Redaktion: Dr. Matthias Aumüller (aumueller@uni-wuppertal.de) oder Dr. Filippo Smerilli (smerilli@uni-wuppertal.de). Die Redaktion und die Herausgeber entscheiden über die Annahme bis zum 31.4.2012. Die Zusendung der fertigen Aufsätze erwarten wir bis zum 31.1.2013.

Ab Oktober 2012 wird das neue, von der DFG geförderte E-Journal /Diegesis. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung / E-Journal for Narrative Research across the Disciplines///als Open-Access-Publikation erscheinen. Das erste Heft wird dem Thema "Erzählforschung im 21. Jahrhundert. Ein interdisziplinärer Rückblick" gelten und im Oktober erscheinen. Der Internetauftritt des E-Journals (www.diegesis.uni-wuppertal.de) wird mit dem ersten Heft freigeschaltet werden.

Die Qualität aller Aufsätze in /DIEGESIS/ sichert ein anonymisiertes Peer-Review-Verfahren. Die in einem Beirat versammelten internationalen Gutachter repräsentieren ein breites Spektrum von mehr als zwanzig Fächern.


Zur Programmatik von /DIEGESIS/:

,Narrativität' ist in unterschiedlichen Fachdisziplinen der Geistes-, Kultur- und Sozial­wissenschaften zu einer Leitkategorie avanciert. Die Zeitschrift /DIEGESIS/ stellt den entsprechend vielfältigen Forschungsinteressen eine interdisziplinäre Plattform zur Verfügung. Sie erscheint in digitaler Form im Internet und verfolgt zwei Hauptziele: Orientierung und Aktualität. Rezensionen informieren fortlaufend über aktuelle Neuerscheinungen; Aufsätze zu wechselnden Themenschwerpunkten reflektieren neuere Entwicklungen in der internationalen Erzählforschung.

/DIEGESIS/ bietet allen zum Erzählen forschenden Wissenschaftlern ein Forum zur Verbesserung der Kommunikation über Disziplingrenzen hinweg. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung sowie die weltweit freie Verfügbarkeit im Internet als Open-Access-Zeitschrift füllt das englisch und deutsch publizierende E-Journal eine Lücke in der Reihe der bereits existierenden Zeitschriften zur Erzählforschung.

Herausgegeben wird die Zeitschrift an der Bergischen Universität Wuppertal und in Kooperation mit dem dortigen /Zentrum für Erzählforschung/ (ZEF) (www.zef.uni-wuppertal.de) von den Professoren Matei Chihaia (Romanistik), Matías Martínez (Germanistik), Michael Scheffel (Allgemeine Literaturwissenschaft) und Roy Sommer (Anglistik).


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Dr. Matthias Aumüller
Bergische Universität Wuppertal
Fachbereich A
Germanistik
Gaußstraße 20
42119 Wuppertal

Tel : (0202) 439-3167
Fax : (0202) 439-3169
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss31.03.2012
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
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