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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "7 Promotionsstipendien Graduiertenkolleg „Expertenkulturen“ (Universität Göttingen)"
RessourcentypStipendien
Titel7 Promotionsstipendien Graduiertenkolleg „Expertenkulturen“ (Universität Göttingen)
Beschreibung7 Promotionsstipendien
DFG-Graduiertenkolleg „Expertenkulturen des 12. bis 16. Jahrhunderts“ Göttingen

Das Göttinger Graduiertenkolleg „Expertenkulturen des 12. bis 16. Jahrhunderts“ erforscht die symbolischen Formen und die Träger von Expertenkulturen, welche die okzidentalen Gesellschaften prägten und prägen. Nicht erst seit dem Beginn der Moderne wurde das gesellschaftlich verfügbare Wissen zunehmend in Wissensbereiche ausdifferenziert. Bereits seit dem 12. Jahrhundert ging damit die Etablierung des Experten als einem sozialen Typus einher, der unterschiedliche Wissensbereiche symbolisch repräsentierte und zugleich definierte. Die Position des Experten ergibt sich aus einem Wechselspiel fremder und eigener Zuschreibungen von Sonderwissen. Gegenstand der Forschung sind zum einen die Institutionalisierung von Wissensbereichen, zum anderen die Inszenierungsformen der jeweiligen Experten als Träger dieses Wissens. Darüber hinaus wird die Kritik an der sozialen Position der Experten Gegenstand der Arbeit sein. Besondere Relevanz kommt in diesem Zusammenhang den Feldern Kirche, Hof, Stadt und Universität zu.
Zum 1. Juli 2011 sind 7 Promotionsstipendien zu vergeben.

Unter den Leitern des Kollegs befinden sich Historiker, Rechts- und Kirchenhistoriker sowie Literaturwissenschaftler aus der Germanistik, der Latinistik und Romanistik. Gesucht werden aber Graduierte aus prinzipiell sämtlichen Disziplinen der historischen Kulturwissenschaften.

Für die Promotionsstipendien (monatlich ca. €1.000,-) ist ein zur Promotion berechtigender überdurchschnittlicher Studienabschluss sowie ein thematisch einschlägiges Promotionsvorhaben Voraussetzung. Die Förderungsdauer beträgt zwei Jahre mit der Option auf Verlängerung um ein drittes Jahr.

Interessierte bewerben sich mit einem formlosen Antrag auf Aufnahme in das Graduiertenkolleg, dem neben den üblichen Unterlagen ein acht- bis neunseitiges Exposé beizufügen ist.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten müssen ihren Wohnsitz in Göttingen nehmen. Sie nehmen an einem strukturierten Studienprogramm teil und absolvieren einen drei- bis sechsmonatigen Auslandsaufenthalt. Reise- und Sachkostenzuschüsse sowie Kinderbetreuungszuschläge werden nach den Richtlinien der DFG gezahlt.

Die Universität Göttingen strebt die Erhöhung ihres Frauenanteils an und fordert daher Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Wir ermuntern ausdrücklich auch Bewerbungen aus dem Ausland. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungen sind bis 30. April 2012 zu richten an den
Sprecher des Graduiertenkollegs:
Prof. Dr. Frank Rexroth
Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte
Universität Göttingen
Platz der Göttinger Sieben 5
37073 Göttingen

Weitere Informationen unter http://www.expertenkulturen.uni-goettingen.de
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.uni-goettingen.de/de/100316.html
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss30.04.2012
Beginn01.07.2012
Ende30.06.2014
PersonName: Prof. Dr. Frank Rexroth 
Funktion: Sprecher des Graduiertenkollegs 
E-Mail: frexrot@gwdg.de 
KontaktdatenName/Institution: Graduiertenkolleg "Expertenkulturen des 12. bis 16. Jahrhunderts" 
Strasse/Postfach: Platz der Göttinger Sieben 5 
Postleitzahl: 37073 
Stadt: Göttingen 
E-Mail: frexrot@gwdg.de 
Internetadresse: www.expertenkulturen.uni-goettingen.de 
LandDeutschland
SchlüsselbegriffeMethodologie / Wissenschaftsgeschichte; Pragmatik (Sprechakttheorie, Implikatur, Handlungstheorien, Historiopragmatik); Semiotik (Text und Bild); Sprache in den Medien / Medienwissenschaft (Sprache in Massenmedien, Internet und Hypertext, Medienentwicklung); Sprache und Gesellschaft (Diskursanalyse, Ethnographie, Sprachkritik, Sprachplanung, Sprachpolitik); Sprachphilosophie / Kommunikationstheorie (Sprachtheorie, Sprachbegriffe); Verständlichkeitsforschung (Popularisierung und Wissenstransfer, Schreibforschung, Textoptimierung); Literaturwissenschaft; Buchwissenschaft (Bibliotheks-, Verlagsgeschichte); Genderforschung; Historische Semantik (Wissensgeschichte, Mentalitätsgeschichte, Ideengeschichte); Literatur 1150 - 1300; Literatur 1300 - 1500; Literatur 1500 - 1580; Literatur 1580 - 1700; Literatur- u. Kulturgeschichte; Medien- u. Kommunikationsgeschichte (Hand-, Druckschrift, Film, Rundfunk, Computerspiel usw.); Medien- u. Kommunikationstheorie; Motiv- u. Stoffgeschichte; Rhetorik; Stilistik; Theater (Aufführungspraxis)
Klassifikation03.00.00 Literaturwissenschaft; 06.00.00 Mittelalter; 08.00.00 Hochmittelalter; 09.00.00 Spätmittelalter und Übergangszeit (14. und 15. Jahrhundert); 10.00.00 16. Jahrhundert; 11.00.00 17. Jahrhundert
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