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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Rollenfach und Drama – Europäische Theaterkonvention im Text"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelRollenfach und Drama – Europäische Theaterkonvention im Text
BeschreibungRollenfach und Drama – Europäische Theaterkonvention im Text

Internationales Symposium, 1-3. März 2012 an der Georg-August-Universität in Göttingen

Ort: Historisches Gebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB), Papendiek 14

Organisation: Anke Detken / Anja Schonlau

Komische oder ernste Alte, Intriganten, erste und zweite Liebhaber und Liebhaberinnen, Charakterdarsteller, Deutschfranzosen und Soubretten –das Rollenfachsystem strukturiert die europäische Theaterpraxis vom 17. bis zum 19. Jahrhundert und prägt die zeitgenössische Dramenproduktion dadurch maßgeblich. Dies gilt für die Tagesproduktion von Iffland, Kotzebue und Schröder ebenso wie für kanonische Dramen von Lessing, Goethe und Schiller. Das internationale Symposium geht der Frage nach, welche Bedeutung das Rollenfachsystem für das deutschsprachige Drama im europäischen Kontext hat. Ausgehend von der Wechselbeziehung zwischen Dramentext und zeitgenössischer Theaterpraxis ist zu klären, wie sich die Stücke zu dieser grundlegenden Theaterkonvention verhalten:

Donnerstag, 1. März 2012

14:30 Anke Detken / Anja Schonlau: Begrüßung und Einführung ins Thema

15:00 Vorstellung des Referenten durch Wilfried Barner
Eröffnungsvortrag:
Hans-Peter Bayerdörfer (München): Reflexionsinstanzen im Fächersystem: Judenrollen

Sektion I: Theorie und Forschungsprobleme

15:45 Dirk Niefanger (Erlangen): Kein Rollenfach im 17. Jahrhundert? – Revision eines
Forschungsaxioms

17:00 Tom Kindt (Jena): Das Rollenfach als Kategorie der Komödie

17:45 Stefan Scherer (Karlsruhe): Rollenfachironie. Zur komischen Relativierung des
Rollenfachs von der Romantik bis zur Moderne


Freitag, 2. März 2012

Sektion II: Geschichte des Rollenfachs – Kontinuitäten und Brüche

9:30 Susanne Winter (Salzburg): Von der Maske zur Rolle – Vom Magnifico zum Familienvater. Die europäische Fächerrezeption der commedia dell‘arte

10:15 Andrea Bartl (Bamberg): Mit Harlekin gegen die Norm. Zur kulturellen Bedeutung eines Rollenfachs

11:30 Gerhard Kaiser (Göttingen): Sympathy for the evil? – Über Schillers Umgang mit
dem Bösen in den Räubern

12:15 Axel Schröter (Weimar): Die Rolle des Bösewichts in den Weimarer Mozartbearbeitungender Goethezeit. Annotationen zur Don Giovanni- und Zauberflöten-Rezeption

15:00 Gaby Pailer (Vancouver): Zwischen Gattungssystem und Rollenfach: Bürgerliche Trauerspiele von schauspielenden Dramatikerinnen im 18. Jahrhundert (Friederike S. Hensel, Sophie Albrecht)

15:45 Romana Weiershausen (Bremen): Argumentationssystem Gattung: Der König und sein Tod im Bürgerlichen Trauerspiel

17:00 Johannes Birgfeld (Saarbrücken): Konventionalität als Basis eines Theaters für das breite Publikum – Zum Rollenfach in Kotzebues Almanach dramatischer Spiele zur geselligen Unterhaltung auf dem Lande


Samstag, 3. März 2012

Sektion III: Differenzkategorien: Geschlecht, Klasse, Rasse / Nationalität, Alter

9:30 Barbara Becker-Cantarino (Columbus / Ohio): Maskerade versus Rolle: Zur
Destabilisierung der Rollenfachpraxis des Theaters in der Romantik

10:15 Marion Linhardt (Bayreuth): Von der Soubrette zur komischen Alten.
Weibliche Rollenfachkarrieren

11:30 Ruth Florack (Göttingen): Der komische Ausländer auf deutschen und französischen Bühnen

12:15 Nina Birkner (Jena): Figaro und sein Herr. Beaumarchais’ Bruch mit dem Rollenfach in La Folle Journée ou Le Mariage de Figaro

13:00 Anke Detken / Anja Schonlau: Schlussdiskussion und Resümee
(Ende der Tagung gegen 13:30)

Interessierte sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: anke.detken@phil.uni-goettingen.de

Weitere Informationen unter
http://www.uni-goettingen.de/rollenfach-und-drama

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.uni-goettingen.de/rollenfach-und-drama
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortGöttingen
Beginn01.03.2012
Ende03.03.2012
PersonName: Detken, Anke [PD Dr.] 
Funktion: Ansprechpartner 
E-Mail: anke.detken@phil.uni-goettingen.de 
KontaktdatenName/Institution: Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen 
Strasse/Postfach: Käte-Hamburger-Weg 3 
Postleitzahl: 37073  
Stadt: Göttingen 
Telefon: ++49-551-39 7523 
Fax: ++49-551-39 7511 
E-Mail: anke.detken@phil.uni-goettingen.de 
Internetadresse: http://www.uni-goettingen.de/rollenfach-und-drama 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Dramentheorie; Theater (Aufführungspraxis)
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft; 01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft > 01.03.00 Germanistik; 03.00.00 Literaturwissenschaft; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.09.00 Gattungen und Formen; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.09.00 Gattungen und Formen > 05.09.02 Drama
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
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