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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Zur Lesbarkeit Hans Blumenbergs. Schreibweisen, Kontexte, Begriffskonfigurationen"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelZur Lesbarkeit Hans Blumenbergs. Schreibweisen, Kontexte, Begriffskonfigurationen
BeschreibungZur Lesbarkeit Hans Blumenbergs
Schreibweisen, Kontexte, Begriffskonfigurationen


Workshop Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin, 1.-2. Februar 2012

Organisiert von Robert Buch (Univ. of New South Wales, Sydney) Daniel Weidner (ZfL)

Der Workshop will Blumenbergs ‚Werk’, dessen Entstehen oder Abrundung durch Veröffentlichungen aus dem Nachlass wir gerade erleben, im Horizont gegenwärtiger kulturwissenschaftlicher Fragen und Problemstellungen einer Probe auf seine Lesbarkeit zu unterziehen: Wie können wir Blumenbergs Texte heute verstehen, welche aktuellen Fragestellungen finden sich in ihnen angedeutet und wie ist umgekehrt mit ihrem historischen Index umzugehen? Wie sind seine Überlegungen aufgenommen und verarbeitet worden und welche Potentiale bergen seine Texte noch immer? Welche neuen Perspektiven erlauben diese ihrerseits auf die intellektuelle Geschichte der Bundesrepublik und auf den gegenwärtigen Diskurs? Welche Verständnishindernisse gibt es in Blumenbergs Texten und wie kann man ihnen – durchaus auch pragmatisch – begegnen? Denn trotz der Prominenz ihres Autors sind Blumenbergs Beiträge nur punktuell rezipiert worden und in ihren Potentialen noch keineswegs ausgeschöpft.
Absicht des Workshops ist es die Vielseitigkeit und die Spannungen, die Blumenbergs Werke auszeichnen, aus interdisziplinärer Perspektive in den Blick zu nehmen. Zu fragen ist nach den oftmals unthematisierten Prämissen und methodischen Implikationen, nach der Verortung in unterschiedlichen generischen und disziplinären Zusammenhängen sowie nach spezifischen Figuren und Begriffen, also nach den sich durchhaltenden Mustern und Fragestellungen, die Blumenbergs Arbeiten immer wieder beschäftigen.


Mi 10-12:30
Eröffnung, Begrüßung

Formen und Verfahren
Rüdiger Zill (Potsdam), Die Anekdote als philosophische Form
Marcel Lepper (Marbach), Metaphorologie als Methode, Denkweg, Forschungsprogramm? Produktivität und Grenzen eines Ansatzes


14-16
Robert Buch (Sydney), Unförmigkeit. Arbeit am Höhlengleichnis

Cornelius Borck (Lübeck), Blumenbergs Erzählungen. Anmerkungen aus der Wissenschaftsgeschichte

16:30-18:30
Diskurse und Kontexte
Rebekka Klein (Halle-Wittenberg), Blumenberg als Kulturwissenschaftler? Zum Verhältnis von Phänomenologie und Wissenschaft in seiner Anthropologie

Herbert Kopp-Oberstebrink (Berlin), Poetik und Hermeneutik zwischen Terror und Spiel. Hans Blumenberg, Jacob Taubes und die Diskussion um “Späthorizonte mythischen Denkens”

19:00-20:00
Manfred Sommer (Kiel), Wirklichkeit und Wirklichkeiten. Blumenberg und die Phänomenologie

Do 9:30-11:30
Pini Ifergan (Jerusalem), Die Lesbarkeit der Welt. The Anthropological Assumptions

Angus Nicholls (London): Die Funktion wissenschaftlicher Diskurse in Beschreibung des Menschen


Begriffe und Konfigurationen

12-13
Ernst Müller (Berlin), Technik und Technisierung bei Blumenberg

14:30-16:30
Elizabeth Brient (Athens, GA), The Rhetoric of Reoccupation and the Legitimacy of the Modern Age

Dorit Krusche (Marbach), Quellen, Ströme, Eisberge. Blumenbergs Wassermetaphern, ein Bericht aus dem Nachlass


Web: http://www.zfl-berlin.org/veranstaltungen-detail/items/zur-lesbarkeit-hans-blumenbergs.html

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBerlin
Beginn01.02.2012
Ende02.02.2012
PersonName: Buch, Robert 
E-Mail: Robert.Buch@unsw.edu.au 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeHistorische Semantik (Wissensgeschichte, Mentalitätsgeschichte, Ideengeschichte)
Ediert von  H-Germanistik
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