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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik "
RessourcentypCall for Papers
TitelÜbergänge und Entgrenzungen in der Fantastik
BeschreibungCALL FOR PAPERS

ÜBERGÄNGE UND ENTGRENZUNGEN IN DER FANTASTIK

Dritte Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung (GFF)

Universität Zürich (Schweiz), 13.–16. September 2012

in Kooperation des Instituts für Populäre Kulturen
mit dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM

und im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds SNF geförderten Projekts
„Übergänge und Entgrenzungen. Welt, Wissen und Identität in fantastischer (Kinder- und
Jugend-)Literatur und ihren Verfilmungen“

organisiert von
Ingrid Tomkowiak, Christine Lötscher, Petra Schrackmann und Aleta-Amirée von Holzen

Übergänge und Entgrenzungen sind zentrale Bestandteile der Fantastik in all ihren medialen Ausprägungen. Fantastische Erzählungen operieren unter anderem mit Weltenwechseln, Zeitreisen, Verwandlungen, Mischwesen sowie Transitorischem und Grenzübertritten aller Art. Im Gefüge der Genres kommt es zu Hybridisierungen und Neukonfigurationen, und die verschiedensten Formen von Intertextualität, wie sie in der Fantastik zu beobachten sind, basieren auf Übergängen zwischen Texten und Grenzauflösungen zwischen Stoffen und Motiven jeglicher Herkunft. Damit hat Fantastik auch das Potenzial, künstlich gezogene Grenzen zwischen Hoch- und Populärkultur oder vermeintlich gutem und schlechtem „Geschmack“ zu verwischen, und kann so in mehrerlei Hinsicht eine Provokation darstellen. Fantastik verhandelt virulente kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen und hinterfragt bestehende Grenzziehungen. Dabei werden hybride Zonen der Autonomie entworfen, die als Gegenentwürfe zum herkömmlich vermittelten Verständnis zum Beispiel von Welt, Wissenoder Identität gelesen werden können. Die fantastischen Elemente dienen dabei der Sichtbarmachung gesellschaftlicher Diskurse und der Ausgestaltung komplexer physischer und psychischer Prozesse sowie abstrakter Denkfiguren.
Auf Schritt und Tritt finden sich in der Fantastik darüber hinaus Übergänge in Form von medialen Adaptionen (Übertragungen etwa in Film, Comic, Game, Hörspiel, Roman), dem Wechsel in andere Medien (wie bei der Fan Fiction oder im Medienverbundsystem) oder dem Crossover in all seinen Bedeutungen, wozu auch die Tendenz zur generationenübergreifenden All-Age-Literatur zählt.
Ausgehend von Übergängen und Entgrenzungen stehen im Fokus der Tagung Dinge, Normen, Wissensbestände, Deutungsangebote und Bedeutungszuschreibungen, wie sie in der Fantastik auftreten. Ziel ist es, deren Thematisierung und Inszenierung von Welt und Subjekt, Realität und Fiktion zu analysieren und damit einen Beitrag zur Bestimmung der kulturellen Bedeutung des Fantastischen zu leisten – in seiner gegenwärtigen, historischen, sozialen und medialen Dimension.
Willkommen sind wissenschaftliche Beiträge in deutscher oder englischer Sprache mit Untersuchungen zur Fantastik in ihrer ganzen Breite: zu Texten und Text-Bild-Ton-Verbindungen in unterschiedlichen Medien, medialen Formaten und literarischen wie bildlichen Genres sowie zur
Theorie des Fantastischen und seiner kulturellen Bedeutung.

Wir bitten alle Interessierten, Vorschläge von maximal 350 Wörtern inklusive Kontaktdaten und kurzer biografischer Information bis zum 7. Januar 2012 per E-Mail an das Organisationsteam zu senden. Die
Orientierung am Thema der Tagung ist dabei sehr erwünscht. Dennoch wird es auch einen open track geben, in dem innovative, fundierte Beiträge platziert werden können.

Kontakt:
Prof. Dr. Ingrid Tomkowiak
Institut für Populäre Kulturen
Universität Zürich
Affolternstrasse 56
8050 Zürich, Schweiz
Tel.: +41-44-634 24 36
E-Mail: fantastik2012@ipk.uzh.ch
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortZürich
Bewerbungsschluss07.01.2012
Beginn13.09.2012
Ende16.09.2012
KontaktdatenName/Institution: Institut für Populäre Kulturen 
Strasse/Postfach: Affolternstr. 56 
Postleitzahl: 8050 
Stadt: Zürich 
E-Mail: fantastik2012@ipk.uzh.ch 
Internetadresse: http://www.fantastikforschung.de/cms/index.php?option=com_multicategories&view=category&id=16&Itemid=100&lang=de 
LandSchweiz
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft
Ediert von  H-Germanistik
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