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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Heinrich Kleist und die Briefkultur um 1800"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelHeinrich Kleist und die Briefkultur um 1800
Beschreibung„HEINRICH VON KLEIST UND DIE BRIEFKULTUR UM 1800“

Krakau, 27.-30.09.2011

ERSTE AUSSTELLUNG DER KLEIST-BRIEFE IN KRAKAU
Ausstellung (28.09.-28.10.2011) und Konferenz (27.-30.09.2011)
„HEINRICH VON KLEIST UND DIE BRIEFKULTUR UM 1800“

Aus Anlass des 200. Todestags Heinrich von Kleists ergreifen das Institut für Germanische Philologie der Jagellonen-Universität Krakau, die Krakauer Jagellonen-Bibliothek und das Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln die Gelegenheit, an das Leben und Werk dieses Dichters mit einer Ausstellung und Konferenz zu erinnern.
Im Zentrum des Interesses steht dabei das in der Biblioteka Jagiellońska befindliche Konvolut von ca. 100 Kleist-Briefen, das durch Kriegswirren aus der ehemaligen Preußischen Staatsbibliothek Berlin nach Krakau kam und etwa die Hälfte der insgesamt erhaltenen Kleist-Briefe ausmacht. Etwa ein Drittel dieses Bestands wird jetzt – wahrscheinlich zum ersten Mal überhaupt – der breiteren Öffentlichkeit gezeigt.
Hierzu zählen vor allem Briefe an Familienmitglieder wie Ulrike von Kleist, an die zeitweilige Verlobte Wilhelmine von Zenge, an Freunde und Schriftsteller-Kollegen. Zudem finden sich hier der einzige erhaltene Brief Goethes an Kleist, Brief-Abschriften aus dem Nachlass Varnhagens zu Kleists Selbstmord und weitere Dokumente zu Kleists Leben und Werk.
Zudem sollen in dieser Ausstellung Streiflichter auf den europäischen, darunter auch polnischen, Kontext der Briefkultur um 1800 geworfen werden. Neben den Kleist-Handschriften werden also auch eine Auswahl von Original-Briefen bedeutender Briefautorinnen und -autoren aus Deutschland (Arnim, Fouqué, Goethe, E.T.A. Hoffmann, Jean Paul, Novalis), Polen (Chopin, Niemcewicz, Mickiewicz, Norwid) und dem übrigen Europa (Byron, Dickens, Hugo, Puschkin, Rousseau) ausgestellt, ebenso Briefsteller und Briefromane der Zeit.
AUSSTELLUNG: Biblioteka Jagiellońska, ul. Oleandry 3, Ausstellungsraum, Eröffnung: 28.09.2011, 14:30 Uhr, Öffnungszeiten: 29.09.2011 bis 28.10.2011, Mo-Mi 10-15 Uhr, Do-Fr 10-17 Uhr, Eintritt frei
TAGUNG: Jagiellonen-Universität Krakau, 27.09. bis 30.09.2011, Anmeldung erforderlich, Tagungsgebühr
WEITERE INFORMATIONEN: http://www.kleist2011.pl
KONTAKT:
DR. HABIL. KATARZYNA JAŚTAL / DR. PAWEŁ ZARYCHTA, Institut für Germanistik, Jagellonen-Universiät Krakau, al. Mickiewicza 9, PL-30-121 Kraków, E-mail: kjastal[at]op.pl / pawel.zarychta[at]uj.edu.pl
DR. INGO BREUER, Institut für deutsche Sprache und Literatur I, Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, D-50931 Köln, E-mail: ingo.breuer[at]uni-koeln.de


„HEINRICH VON KLEIST UND DIE BRIEFKULTUR UM 1800“




Dienstag, 27.9.2011
Tagungseröffnung, Collegium Maius, Bobrzyński-Raum, ul. Jagiellońska 15

16.30
Begrüßung und Eröffnung der Tagung


17.15
Maria Kłanska: Kleist in Krakau


18.00
Klaus Müller-Salget: Probleme der Edition und der Kommentierung von Kleists Briefen


19:15
Empfang – Altes Foyer der Jagellonen-Bibliothek (Hintereingang)





Mittwoch, 28.09.2011
1. Vortragsreihe, Kleiner Konferenz­raum, Jagellonen-Bibliothek (linker Nebeneingang)

9.30
Pawel Zarychta: Briefpoetik um 1800


10.00
Leonard Herrmann: „Wenn ich nur dreist damit den Anfang mache …“. Heinrich von Kleist und die Narratologie des Briefes um 1800


10.30
Kaffeepause


11.00
Hans Esselborn: Jean Pauls frühe Briefe an Verleger. Eine Alternative zum empfindsamen Briefdiskurs


11.30
Jadwiga Kita-Huber: „Im ewigen Dakapo der Zeit“. Jean Pauls Briefwechsel mit der Emilie von Berlepsch als Beitrag zur Liebesbriefkultur um 1800


12.00
Yvonne Delhey: Imaginierte Dialoge – Die Günderrode und die Briefe Kleists als Versuche



Ausstellungseröffnung, Ausstellungsraum, Jagellonen-Bibliothek (Haupteingang)

14.30
Feierliche Eröffnung der Ausstellung "Kleist und die Briefkultur um 1800"


16.30
Gemeinsamer Stadtspaziergang mit Führung





Donnerstag, 29.09.2011
2. Vortragsreihe, Kleiner Konferenzraum, Jagellonen-Bibliothek (linker Nebeneingang)

9.30
Anne Fleig: Vertrauensbildung? Kleists Briefe an Wilhelmine von Zenge


10.00
Katarzyna Jaśtal: Pädagogische Metaphern in Kleists Briefen an die Braut


10.30
Ingo Breuer: Kleists Ideenmagazin


11.00
Kaffeepause


11.30
Inka Kording: Intertextualität als Parodie und Paradoxe. Mikroanalyse eines Kleist-Briefes an Ulrike über seinen Aufenthalt in Oßmannstedt


12.00
Barbara Gribnitz: Heinrich von Kleist und Ulrike von Kleist. Die materiellen Spuren ihrer Beziehung



3. Vortragsreihe, Kleiner Konferenzraum, Jagellonen-Bibliothek (linker Nebeneingang)

15.00
Martin Roussel: Kleists Briefe und Tod


15.30
Marie Isabel Schlinzig: Heinrich von Kleists und Henriette Vogels Abschiedsbriefe im Spiegel der Konventionen letzten Schreibens um 1800


16.00
Ursula Kiermeier: „Der Tod ist in der deutschen Kultur eine recht gefährliche Angelegenheit – Kleists Todesbriefe im Werk des polnischen Schriftstellers Stefan Chwin


16.30
Kaffeepause


17.00
Anna Castelli: „Briefe mit lauter Seufzern“. Kleists private und öffentliche Post


17.30
Caroline Socha: »Mit welchen Vorgefühlen werde ich das Couvert betrachten, das kleine Gefäß das so vieles in sich schließt!« Kritische Briefausgaben als editorische Herausforderung.

Freitag, 30.09.2011
4. Vortragsreihe, Kleiner Konferenzraum, Jagellonen-Bibliothek (linker Nebeneingang)

9.30
Nadja Müller: Politik, Selbstsorge und Gender. Heinrich von Kleist und Achim von Arnim in ihren Brautbriefen


10.00
Antje Arnold: „Original-Geschichten“ . Inszenierungen in Briefen am Beispiel von Rahel Levin Varnhagens ‚Brief-Buch‘


10.30
Detlef Gwosc: „Ich schreibe an alles, was etwas von mir wissen mag“. Der bekennende Briefe­viel­schreiber und Philosoph Johann Gottlieb Fichte im Spiegel seiner Korrespondenz


11.00
Kaffeepause


11.30
Abschlussdiskussion


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Dr. Ingo Breuer
Universitaet zu Koeln
Institut für deutsche Sprache und Literatur I
Albertus-Magnus-Platz
D-50931 Koeln

Tel. 0221-470-4176 (Raum 321)
Fax. 0221-470-5107
eMail: "ingo.breuer@uni-koeln.de"
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortKrakau
Beginn27.09.2011
Ende30.09.2011
PersonName: Breuer, Ingo 
Funktion: Ansprechpartner 
E-Mail: ingo.breuer@uni-koeln.de 
KontaktdatenName/Institution: Universitaet zu Koeln, Institut für deutsche Sprache und Literatur I 
Strasse/Postfach: Albertus-Magnus-Platz 
Postleitzahl: 50931  
Stadt: Köln 
Fax: ++49 (0) 221-470-4176 
E-Mail: ++49 (0) 221-470-5107 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur 1770 - 1830; Medien- u. Kommunikationstheorie; Stilistik
Klassifikation14.00.00 Romantik > 14.12.00 Zu einzelnen Autoren
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
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