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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Fallgeschichten. Text- und Wissensformen exemplarischer Narrative in der Kultur der Moderne"
RessourcentypStipendien
TitelFallgeschichten. Text- und Wissensformen exemplarischer Narrative in der Kultur der Moderne
BeschreibungDoktorandenstelle im MERCUR-Projekt „Fallgeschichten. Text- und Wissensformen exemplarischer Narrative in der Kultur der Moderne“, Teilprojekt: „Beispielfälle in der Ratgeberliteratur“ im Institut für deutsche Sprache und Literatur der TU Dortmund

Das von der Mercator-Stiftung mit insgesamt sechs Promotionsstipendien geförderte MERCUR-Projekt ist eine Kooperation der Ruhr-Universität Bochum mit der Universität Duisburg-Essen und der TU Dortmund. Das Projekt plant eine Neubewertung der Rolle von ‚Fallgeschichten‘ in den modernen Wissenschaften vom Menschen. Die Ausgangsbeobachtung des Vorhabens ist, dass es sich bei Fallgeschichten um eine disziplinenübergreifende Textsorte handelt, die erkenntnistheoretische und ethische Reflexionen ebenso prägt, wie medizinisches oder rechtliches Wissen, sozialwissenschaftliche Theorien sowie die Literaturgeschichte bis hin zur Medienkultur der Gegenwart.

Das gegenwartsbezogene Teilprojekt „Beispielfälle in der Ratgeberliteratur“ unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Niehaus widmet sich den Formen, in denen Einzelfälle als Beispiele innerhalb des weiten und immer weiter expandierenden Bereichs von Ratgeberliteratur präsentiert werden, der sich mit Problemen der eigenen Lebensführung und insofern mit dem Kern des subjektiven Selbstverständnisses beschäftigt. Die Wiedergabe von Beispielfällen dient dabei ebenso der Veranschaulichung wie der Beglaubigung professionellen Handelns. Darüber hinaus reproduziert sie kurrentes anthropologisches und damit zugleich normatives bzw. normalisierendes Wissen, unter anderem über die Ratbedürftigkeit und die limitierten Selbstkompetenzen von modernen Subjekten. Das reichhaltige Material soll im Rahmen der hier ausgeschriebenen Promotionsstelle einer diskursanalytischen Beschreibung unterzogen werden, deren Ergebnisse in einer Dissertation dargestellt werden sollen. Eine enge Kooperation mit den übrigen Teilprojekten – unter anderem durch eine gemeinsame Tagung – wird angestrebt, ebenso besteht eine Einbindung in weitere Forschungsvorhaben am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der TU Dortmund.

Das Promotionsstipendium wird für einen Zeitraum von 2 Jahren und sechs Monaten mit 1.400 € pro Monat gefördert.

Bewerbung
Erforderlich für eine erfolgreiche Bewerbung sind ein überdurchschnittlich guter erster Hochschulabschluss in Germanistik oder einem anderen geistes- oder kulturwissenschaftlichen Fach sowie eine Vertrautheit mit der Theorie und Praxis der Diskursanalyse. Bewerbungsschluss ist der 15. 10. 2011.
Die Stelle soll am 1.1.2012 angetreten werden.

Bewerbungen an:
Prof. Dr. Michael Niehaus
Institut für deutsche Sprache und Literatur
Emil-Figge-Str. 50
44221 Dortmund

Für Rückfragen:
Michael.Niehaus@tu-dortmund.de

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss15.10.2011
Beginn01.01.2012
PersonName: Niehaus, Michael Prof. Dr. 
E-Mail: michael.niehaus@tu-dortmund.de 
KontaktdatenName/Institution: Institut für deutsche Sprache und Literatur 
Strasse/Postfach: Emil-Figge-Str. 50 
Postleitzahl: 44221 
Stadt: Dortmund 
Telefon: +49 (0)231 755 5451 oder +49 (0)231 755 7450 
E-Mail: Michael.Niehaus@tu-dortmund.de 
LandDeutschland
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Literatur- u. Kulturgeschichte
Zusätzliches SuchwortBeispiel; Fallgeschichte; Beraten
Ediert von  H-Germanistik
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