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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Literaturwissenschaftliche Doktorandinnen-/Doktorandenstelle"
RessourcentypStellenangebote
TitelLiteraturwissenschaftliche Doktorandinnen-/Doktorandenstelle
BeschreibungDas vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderte Graduiertenprogramm (ProDoc) Interme-diale Ästhetik. Spiel – Ritual – Performanz an der Universität Basel hat im Forschungsmodul »Gut und böse. Zur Polarität des dramatischen Feldes«

zum 1. Juli 2011 (Stellenantritt) eine

literaturwissenschaftliche Doktorandinnen-/Doktorandenstelle
(Laufzeit drei Jahre)
zu besetzen.

Kernaufgaben sind die Durchführung des eigenen Forschungsvorhabens zur Promotion und die Mit-wirkung im gemeinsamen ProDoc-Ausbildungsmodul. Ein Lehrdeputat oder administrative Funktio-nen in der Universität sind mit der Anstellung nicht verbunden.
Der Arbeitsbereich, in dem das Forschungsprojekt angesiedelt ist, umfasst die ästhetischen und litera-turgeschichtlichen Aspekte der Darstellung jener Charakterdispositionen, Handlungsmuster und Wert-setzungen, in denen seit Mitte des 18. Jahrhunderts die Leitkonzepte von »gut« und »böse« verhandelt werden. In enger Zusammenarbeit mit einem weiteren (bereits laufenden) Promotionsvorhaben, das sich mit der Ambivalenz des Bösen beschäftigt und hierbei insbesondere Strategien der postmorali-schen Faszinationserzeugung behandelt, wird die zu besetzende Position die Zielsetzung verfolgen, den hierzu komplementären Bereich der ästhetischen Vergegenwärtigung ›des Guten‹ an ausgewählten dramatischen und narrativen Werken sowie in der philosophischen Debatte von der Aufklärung bis in die Moderne zu untersuchen.

Unter dem Arbeitstitel Das Theater der Tugend (zu ethischen und metaethischen Implikationen der Theaterästhetik) soll die seit der »moral sentiment«-Debatte von Literatur und Theater erwartete Verkörperung guter Gesinnungen und Handlungen in ihren philosophischen Voraussetzungen, in ihren ästhetischen Erscheinungsformen und in den daraus sich ergebenden Widersprüchen rekonstruiert werden. Das Dissertationsvorhaben zum Bereich »Theater der Tugend« sollte als Arbeitsgrundlage die Ästhetik Diderots und ihre Wirkung in Deutschland in den Blick nehmen und hieran dramenästheti-sche Einzelanalysen (nach eigener Wahl) anschließen, ggf. auch Studien zur erzählenden Literatur.
Das Forschungsmodul insgesamt hat das Ziel, die literarische Herausbildung der ethischen bzw. eva-luativen Unterscheidungsmuster im idealtypischen Antagonismus von von »gut« und »böse« zu unter-suchen, indem zwei miteinander verzahnte Einzelstudien in komplementärer literaturgeschichtlicher und medienästhetischer Schwerpunktbildung exemplarische Schauplätze der Figuren- und Hand-lungsmodellierung analysieren. Das Projekt und auch die ausgeschriebene Promotionsstelle steht im Zusammenhang des o.g. SNF-geförderten Graduiertenprogramms (ProDoc), das laufende Veranstal-tungen der (bzw. für die) Doktorierenden durchführt und die aktive, engagierte Mitarbeit der Stipen-diatinnen und Stipendiaten voraussetzt.

Einstellungs-Voraussetzung ist das hervorragend abgeschlossene Studium einer oder mehrerer Philo-logien mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt und die Bereitschaft zur Promotion an der Uni-versität Basel im vorgestellten Projektzusammenhang. Gesucht wird eine Literaturwissenschaftlerin/ ein Literaturwissenschaftler mit guten Kenntnissen sowohl in der deutsch- wie in der französischspra-chigen Literaturgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts, besonders auch in der Dramenliteratur. Inter-esse an forschungsorientierter literaturwissenschaftlicher Teamarbeit wird erwartet, geboten wird ein interdisziplinäres, durch zahlreiche einschlägige Lehr- und Forschungsaktivitäten belebtes kulturwis-senschaftliches Arbeitsumfeld.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (ca. 10seitige Projektskizze, Motivationsschreiben, Angabe von Referenzen, Lebenslauf, Zeugniskopien) richten Sie bitte bis zum

15. Mai 2011

an Prof. Dr. Alexander Honold, Deutsches Seminar der Universität Basel, Nadelberg 4, CH-4051 Basel (Sek-Honold-Germa@unibas.ch), der auch nähere Auskünfte erteilt (Tel.: +41 061 267 34 32).

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://germa.unibas.ch/../fileadmin/germa/user_upload/redaktion/Dateie...
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss15.05.2011
Beginn01.07.2011
Ende01.07.2014
KontaktdatenName/Institution: Deutsches Seminar der Universität Basel 
Strasse/Postfach: Nadelberg 4 
Postleitzahl: 4051  
Stadt: Basel 
Telefon: +41 061 267 34 32 
E-Mail: sek-honold-germa@unibas.ch 
Internetadresse: germa.unibas.ch 
LandSchweiz
BenutzerführungDeutsch
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