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Ergebnisanzeige ""Wir sind keine Skeptiker, denn wir wissen." Skeptische und antiskeptizistische Diskurse der Revolutionsepoche 1770 bis 1850"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
Titel"Wir sind keine Skeptiker, denn wir wissen." Skeptische und antiskeptizistische Diskurse der Revolutionsepoche 1770 bis 1850
BeschreibungInterdisziplinäres Forschungskolloquium „Wir sind keine Skeptiker, denn wir wissen.“ Skeptische und antiskeptizistische Diskurse der Revolutionsepoche 1770 bis 1850

Zeitpunkt und Ort der Veranstaltung:
9.-11. März 2011,

Schloss Mickeln
Tagungs- und Gästehaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Alt Himmelgeist 25
40589 Düsseldorf


Das Forschungskolloquium „Wir sind keine Skeptiker, denn wir wissen.“ Skeptische und antiskeptizistische Diskurse der Revolutionsepoche 1770 bis 1850 möchte zum einen der wissenschaftlichen Debatte um die Funktion und die Implikationen des philosophischen Zweifels im und für den Prozeß der Aufklärung neue Impulse geben, indem es die Skepsis und den bislang als gegenaufklärerisch-reaktionäres Konzept behandelten Antiskeptizismus erstmals als wesentlich aufeinander bezogene Paradigmen diskutiert. Zum anderen möchte das Kolloquium anerkannten Forschern aber auch Nachwuchswissenschaftlern aus verschiedenen europäischen Ländern sowie unterschiedlichen fachlichen Disziplinen die Möglichkeit eröffnen, in Vorträgen, Diskussionen und Einzelgesprächen der Frage nachzugehen, welche philosophischen, theologischen, literarischen und musikalischen Erscheinungen, die im Spannungsfeld der von den revolutionären Erhebungen der Jahre 1789, 1830/31 und 1848/49 geprägten Schwellenzeit entstanden sind bzw. zur Entfaltung kamen, in ihrer Bedeutung für die Ideengeschichte vor dem Hintergrund der Dialektik von skeptischer Destruktion und antiskeptischer (Re-)Konstruktion grundlegend neu zu deuten sind und auf diese Weise dem aktuellen wissenschaftlichen Diskurs weiterführende Anstöße zu geben vermögen.

Programm:
Mittwoch, 9. März 2011

13.00–13.30 Uhr Grußworte
Hans T. Siepe, Dekan der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Ricarda Bauschke-Hartung, Geschäftsführerin des Instituts für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

13.30–13.45 Uhr Begrüßung
Sikander Singh, Leiter der Forschungsstelle Christian Fürchtegott Gellert der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Geschäftsführer der Johann-Karl-Wezel-Gesellschaft e. V.

13.45–14.45 Uhr
Eröffnungsvortrag
Jutta Heinz, Jena: Weltvertrauen. Die Entstehung einer Denkfigur

14.45–15.15 Uhr
Kaffeepause

15.15–16.00 Uhr
Ruth Spiertz, Koblenz: Braucht der Mensch die Religion? Skeptische und antiskeptische Tendenzen in Kants Religionsphilosophie

16.00–16.45 Uhr
Jörg Noller, München: Tribute des Zweifels. Fichtes dramatische Behandlung des Skeptizismus in der „Bestimmung des Menschen“

16.45–17.15 Uhr
Kaffeepause

17.15–18.00 Uhr
Dietmar Heidemann, Luxemburg: Sich vollbringender Skeptizismus und die Geschichte des Selbstbewußtseins. Zu Hegels „Phänomenologie des Geistes“

18.00–18.45 Uhr
Sebastian Hüsch, Basel: Methodischer Zweifel vs. Methodische Verzweiflung. Søren Kierkegaard als Aufklärungsskeptiker


Donnerstag, 10. März 2011

9.00–9.45 Uhr
Peter Opitz, Zürich: Jenseits von Unglaube und Aberglaube: Der Diskurs um die Fundamente der christlichen Religion in der Zürcher Spätaufklärung

9.45–10.30 Uhr
Stefan Knödler, Tübingen: Zur Vorgeschichte von Carl Friedrich Stäudlins „Geschichte und Geist des Skepticismus vorzüglich in Rücksicht auf Moral und Religion“ (Leipzig 1794)

10.30–11.00 Uhr
Kaffeepause

11.00–11.45 Uhr
Cornelia Ilbrig, Frankfurt a. M.: (Irr)Läufer. Die verlorenen Werte in Jakob Michael Reinhold Lenz’ Drama „Der Hofmeister“

11.45–12.30 Uhr
Sikander Singh, Düsseldorf und Weimar: Der Sensualismus als Antiskeptizismus. Versuch über Wilhelm Heinses Roman „Ardinghello und die glückseeligen Inseln“

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.45 Uhr
Heike Steinhorst, Magdeburg: Ironische Maskeraden. Skepsis und antiskeptizistischer Anspruch bei Christoph Martin Wieland

14.45–15.30 Uhr
Henriette Herwig, Düsseldorf: Eheskeptizismus und Wissenschaftskritik in Goethes „Wahlverwandtschaften“

15.30–16.15 Uhr
Kaffeepause

16.15–17.00 Uhr
Dorit Messlin, Erfurt: Gefangennahme der Vernunft unter den Gehorsam des Glaubens – Skepsis und Fideismus bei Pierre Bayle und Friedrich Schlegel

17.00–17.45 Uhr
Matthias Löwe, Jena: „Die Welt muß romantisirt werden“ – Novalis als Antiskeptiker?

Freitag, 11. März 2011

9.00–9.45 Uhr
Rainer Godel, Halle: Form und Skepsis in der Romantik

9.45–10.30 Uhr
Franz Michael Maier, Berlin: „Littrow Direktor der Sternwarte“. Beethovens Nachdenken über den gestirnten Himmel

10.30–11.00 Uhr
Kaffeepause

11.00–11.45 Uhr
Norbert Campagna, Luxemburg: Über die Kompatibilität von Skeptizismus und Liberalismus bei Benjamin Constant und Alexis de Tocqueville

11.45–12.30 Uhr
Sonja Klein, Düsseldorf:
Vom Gehen auf dem Kopf – Antiskeptizismus und poetische Physiologie bei Georg Büchner

12.30–13.00 Uhr
Abschlußdiskussion


Kontakt:
PD Dr. Sikander Singh, Dr. Cornelia Ilbrig
E-mail: gellert-forschungsstelle@phil.uni-duesseldorf.de

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortDüsseldorf
Beginn09.03.2011
Ende11.03.2011
PersonName: PD Dr. Sikander Singh, Dr. Cornelia Ilbrig 
Funktion: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in 
E-Mail: gellert-forschungsstelle@phil.uni-duesseldorf.de 
KontaktdatenName/Institution: PD Dr. Sikander Singh, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Germanistisches Institut 
Strasse/Postfach: Universitätsstraße 1 
Postleitzahl: 40225 
Stadt: Düsseldorf 
Telefon: 0211 - 81 15465 
E-Mail: gellert-forschungsstelle@phil.uni-duesseldorf.de 
LandDeutschland
SchlüsselbegriffeLiteratur- u. Kulturgeschichte
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft > 01.03.00 Germanistik
Ediert von  H-Germanistik
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