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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Das Theatrum Europeaeum. Wissensarchitektur einer Jahrhundertchronik"
RessourcentypVerschiedenes (Workshops, Sommerschulen u.a.)
TitelDas Theatrum Europeaeum. Wissensarchitektur einer Jahrhundertchronik
BeschreibungDas Theatrum Europeaeum. Wissensarchitektur einer Jahrhundertchronik
Interdisziplinärer Workshop des DFG-Projeks "Welt und Wissen auf der Bühne. Die Theatrum-Literatur der Frühen Neuzeit".

12.-13. März 2011
Universität Kassel
Arnold-Bode-Str. 2, Raum 0401


Kein zweites Werk der Theatrum-Literatur der Frühen Neuzeit dürfte über den Bekanntheitsgrad von Matthäus Merians monumentaler ‚Jahrhundertchronik’ Theatrum Europaeum (1633-1738) verfügen- das gilt gleichermaßen für die zeitgenössische Wahrnehmung wie für die Rezeption durch die jüngere Forschung. Während sich bereits im 17. Jahrhundert zahllose Werke aus dem Fundus von Merians Chronik bedienten und so zur weiteren Verbreitung des Werkes beitrugen, ist das Theatrum Europaeum bis heute eine gern und häufig zitierte Bild- und Textquelle. Die in diesem Zusammenhang bereits häufig registrierte Bedeutung und Strahlkraft des Werks steht allerdings in einem deutlichen Missverhältnis zu seiner weiterhin mangelhaften wissenschaftlichen Erschließung: Vor mittlerweile einhundert Jahren wurde die letzte monographische Studie zum Theatrum veröffentlicht, und noch 2004 mahnte Gerd Dethlefs an: „Eingehendere neuere Analysen des Gesamtwerks fehlen noch“. Dieser Befund gilt bis heute.
Ziel des interdisziplinären Workshops zum Theatrum Europaeum ist es, diese Lücke durch eine systematische Diskussion zentraler Aspekte von Merians Werk zu schließen und der weiteren Forschung Impulse zu geben.


Programm

SAMSTAG, 12. März

13:30-13:45
Nikola Rossbach (Darmstadt), Flemming Schock (Darmstadt)
Begrüßung und Einführung

13:45-14:30
Gerhild Scholz William (St. Louis)
Between News and Novel: The Theatrum Europaeum and the 17th Century Print Media

14:30-15:15
Kai Lohsträter (Hamburg)
Alles Kriegstheater? Das Theatrum Europaeum im Kontext der Kriegsberichterstattung des 17. Jahrhunderts

15:15-15:45 Kaffeepause

15:45-16:30
Stefan Laube (Berlin)
Schlagbilder des Dreißigjährigen Krieges

16:30-17:15
Martin Knoll (Darmstadt)
Das Theatrum Europaeum – eine umwelthistorische Quelle?

17:15-18:00
Flemming Schock (Darmstadt), Thomas Stäcker (Wolfenbüttel)
Theatrum Europaeum digitale in der Projektvorstellung

19:30 Gemeinsames Abendessen


SONNTAG, 13. März

09:00-09:45
Hans-Joachim Jakob (Siegen)
Notizen zur produktiven Rezeption unhandlicher Folianten. Grimmelshausens Simplicissimus Teutsch und das Theatrum Europaeum

09:45-10:30
Peter Heßelmann (Münster)
Zur Theorie der ‚historia’ in den Paratexten des Theatrum Europaeum

10:30-11:15 Kaffeepause

11:15-12:00
Jörn Münkner (Berlin)
Sensationeller Abgang: Bergsturz-Inszenierungen im Theatrum Europaeum und in der Bildpublizistik

12:00-12:45
Benjamin Bühler (Konstanz)
Wander von Zukunftsmodellierung im Theatrum Europaeum

12:45-13:30
Anna Scheurs (Florenz)
„Gustav Adolf“ und der „Vesuvausbruch“: Darstellungsstrategien im Theatrum Europaeum am Beispiel von inszenierten Landschaften des Jahres 1631.

Diskutant/innen

Renate Dürr (Kassel), Andreas Gardt (Kassel), Urte Helduse (Marburg), Christel Meier-Staubach (Münster), Hole Rößler (Luzern), Ulrich Johannes Schneider (Leipzig), Helmut Zedelmaier (München), Hans Medick (Göttingen)


Veranstalter: Technische Universität Darmstadt
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel


Kontakt:
Dr. des. Flemming Schock - flemming.schock@web.de
PD Dr. Nikola Roßbach - mail@nikola-rossbach.de



Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortKassel
Beginn12.03.2011
Ende13.03.2011
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
Zusätzliches SuchwortTheatrum
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URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/18014

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