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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Alfred Andersch „revisited“: Die Sebald-Debatte und ihre Folgen"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelAlfred Andersch „revisited“: Die Sebald-Debatte und ihre Folgen
BeschreibungFreitag, 19.11.10, 10.00 – 20.00 h
Alfred Andersch „revisited“: Die Sebald-Debatte und ihre Folgen
Literaturhaus Frankfurt am Main

Die internationale Tagung „Alfred Andersch revisited - Die Sebald-Debatte und ihre Folgen“, bei der auch nicht-wissenschaftliches Publikum ausdrücklich erwünscht ist, beschäftigt sich einen Tag lang mit Leben und Werk des bedeutenden Nachkriegsautors Alfred Andersch (1914 – 1980). Andersch war 1993 der Gegenstand einer Invektive des Germanisten und Schriftstellers W.G. Sebald (1944 – 2001), die sich mit Anderschs Biografie während des Dritten Reiches beschäftigte. Moralische Verfehlungen aus dieser Zeit, denen gegenüber Andersch sich nicht anders als beschönigend verhalten habe, beschädigten dadurch auch sein literarisches Werk, so Sebald. Wie also hängen Leben und Werk eines Autors voneinander ab? Die Tagung möchte die Debatte bilanzieren, die sich an die Sebald-Invektive anschloss und dabei Anderschs Werkbiografie in den Mittelpunkt stellen. Welche Rolle spielt biografischer Stoff für Anderschs literarisches Werk?

10.15 Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Jörg Döring (Uni Siegen)

10.30 Prof. Dr. Jörg Döring (Uni Siegen): Zur Textgenese der Dachau-Passage aus den "Kirschen der Freiheit". Autopsie des handschriftlichen Befundes

11.30 Dr. Rolf Seubert (Uni Siegen): „Mein lumpiges Vierteljahr Haft…“. Versuch einer historiographischen Rekonstruktion von Anderschs KZ-Haft 1933

14.00 Dr. Felix Roemer (Uni Mainz) : P.O.-Box 1142. Die Vernehmungsprotokolle von Andersch in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Eine neue Quelle zur Sebald-Debatte

15.00 Dr. Alexander Ritter (Uni Hamburg): „Volkstümler“, das Jahr „1938“, „Sansibar“ und ein ganz „schlechtes Gedächtnis“. Alfred Andersch und der Blut-und-Boden-Roman: Fragwürdiges Vorbild und verschwiegener Einfluss

16.30 Dr. Markus Joch (Uni Frankfurt): Erzählen als Kompensieren. Andersch revisited

17.30 Dr. Stephan Reinhardt (Heidelberg): "Transsubstantiation von Schuld / Mitschuld in Schuldfreiheit". Zu einem Satz von W.G.Sebald

18.30 Prof. Dr. Rhys Williams (Uni Swansea): Sebald und Andersch: Dekonstruktion einer Dekonstruktion

Eine Veranstaltung von Universität Siegen und Literaturhaus Frankfurt
Gefördert von Fritz Thyssen Stiftung

Eintritt frei


Univ.-Prof. Dr. Jörg Döring
Professor für Neuere deutsche Philologie, Medien- und Kulturwissenschaft
FB3: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften Universität Siegen, Adolf-Reichwein-Str. 2, D-57068 Siegen
Tel.: 0049 (0)271 740 2464, Web:
http://www.uni-siegen.de/fb3/personen/doering_joerg/?lang=de
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortFrankfurt am Main
Beginn19.11.2010
Ende19.11.2010
PersonName: Döring, Jörg [Prof. Dr.] 
Funktion: Veranstalter 
E-Mail: joerg.doering@uni-siegen.de 
KontaktdatenName/Institution: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften Universität Siegen 
Strasse/Postfach: Adolf-Reichwein-Str. 2 
Postleitzahl: 57068  
Stadt: Siegen 
Telefon: ++49 (0)271 740 2464 
Internetadresse: http://www.uni-siegen.de/fb3/personen/doering_joerg/?lang=de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur nach 1945
Klassifikation19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.10.00 Bundesrepublik Deutschland > 19.10.05 Literarisches Leben; 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.10.00 Bundesrepublik Deutschland > 19.10.07 Gattungen und Formen
Ediert von  H-Germanistik
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