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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "‚Sprachliche Grundbildung’ für das Grundschullehramt in Nordrhein-Westfalen - Neue Herausforderungen für die Germanistik"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
Titel‚Sprachliche Grundbildung’ für das Grundschullehramt in Nordrhein-Westfalen - Neue Herausforderungen für die Germanistik
BeschreibungNachdem die Studiengänge zur Sprachlichen Grundbildung (Lehramt an Grundschulen, neues LABG in Nordrhein-Westfalen) zur Akkreditierung vorliegen, lädt das Fach Germanistik der Universität Bielefeld zu einer neuen Runde des Erfahrungsaustauschs über den Planungsstand an den betroffenen Universitäten ein. Auf dem eintägigen Workshop, der am Freitag, den 5.11.2010 an der Universität Bielefeld stattfindet, sollen die politischen und juristischen Rahmenbedingungen der Reform und die fachspezifischen Anforderungen der Umsetzung dargestellt und diskutiert werden, bevor in Arbeitsgruppen ein Austausch über die einzelnen Planungen, neue Lehr- und Lernformen, neue Veranstaltungstypen, neue Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen germanistischer Linguistik und Literaturwissenschaft, Zusammenarbeit von Hochschule und Studienseminaren (Praxisemester) und wechselseitige Anerkennung von Studienleistungen beraten wird.

Programm des Workshops

Plenum, 10.15 -12.15 h

Kai Kauffmann, Dekan der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
NN, Zentrum für Lehrerbildung der Universität Bielefeld
Eröffnung des Workshops
Edwin Stiller, Ministerium Schule und Weiterbildung NRW:
Das Konzept der sprachlichen Grundbildung und seine Umsetzung im LABG
Uta Quasthoff, Technische Universität Dortmund:
Sprachliche Grundbildung als Studiengang: Neue Herausforderungen für die Germanistik
Ulrike Preußer / Beate Lingnau, Universität Bielefeld:
Neue Lehr- und Lernformen in der Lehrerbildung: Das Projekt ‚Zeit für Lehre’ an der Universität Bielefeld
Diskussion
12.30 -13.30 h Mittagessen
13.30 -15.30 h Arbeitsgruppen
I. Lehren – lernen – prüfen: Neue Lehr- und Lernformen in den Lehrveranstaltungen; Studienleistungen / Modulprüfungen
II. Neue Wege der Kooperation von Linguistik und Literaturwissenschaft
III. Kompatibilität der Modulstrukturen an unterschiedlichen Standorten und Anrechnung von Leistungen aus anderen Universitäten
IV. Kooperation zwischen Universität und Studienseminaren im Praxissemester
15.30 – 16.00 h Kaffeepause
16.00 - 17.00 h Kurzberichte aus den AG’s / Abschlussdiskussion
Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit

Erläuterungen:

1. Posterpräsentation der Planungen der beteiligten Universitäten

Mithilfe von Postern, die in der großen Halle der Universität ausgestellt werden, soll ein Überblick über die Modul- und Veranstaltungsstruktur der jeweils konzipierten Studiengänge sichergestellt werden, wie er in Einzelreferaten weniger leicht erreicht werden kann.

Dabei könnten folgende übergreifende Fragen als Bezugspunkte dienen:
- Wie werden die KMK-Vorgaben jeweils standortspezifisch umgesetzt?
- Welche besonderen Schwerpunkte können an den einzelnen Standorten gesetzt wer-den? Welche Bereiche sind weniger gut abgedeckt?
- Welche zusätzlichen Module / Veranstaltungen werden den Studierenden mit Schwer-punktfach Deutsch angeboten?
- Wie ist die Polyvalenz / Durchlässigkeit zu den anderen BA-Studiengängen der Ger-manistik geregelt?
- Wie erfolgt die Abstimmung mit den bildungswissenschaftlichen Anteilen?
- Wie erfolgt die Abstimmung mit dem Studienelement „Deutsch für Kinder mit Zuwan-derungsgeschichte / DaZ“?

2. Erläuterungen zu den Arbeitsgruppen I und II:

I. Lehren – lernen – prüfen

Verankerung neuer Lehr- und Lern- sowie Prüfungsformen in den Studiengängen: z.B. Verkleinerung der Gruppengröße, Tutorenmodell, Formen des e-learning, Senkung der Präsenzpflicht, Einführung schreib- und leseintensiver Arbeitsphasen; Portfolio als neue Form der Dokumentation von Studienleistungen

II. Sprachliche Grundbildung: neue Wege der Kooperation zwischen Linguistik und Literaturwissenschaft

Im Grundschullehramt steht die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen im Fokus, die nicht nur vom disziplinären Horizont des jeweiligen Teilfaches bearbeitet werden können, wie z.B. Literalität, Lesesozialisation, Textsortenkompetenz. Wie können linguistische und literaturwis-senschaftliche Methoden und Inhalte (auch in der Konzeption entsprechender Module) zusammengeführt werden, wie sie ja auch von den Studierenden (als zukünftigen Lehrer/innen) zusammengeführt werden müssen?


Veranstaltungsort:
Universität Bielefeld, Raum: C01-276

Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich Mehlem
E-mail: umehlem@uni-bielefeld.de

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBielefeld
Anmeldeschluss27.10.2010
Beginn05.11.2010
Ende05.11.2010
PersonName: Ulrich Mehlem 
Funktion: Professor für Sprachwissenschaft und -didaktik des Deutschen 
E-Mail: umehlem@uni-bielefeld.de 
KontaktdatenName/Institution: Julia Sacher, Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft 
Strasse/Postfach: 100131 
Postleitzahl: 33501 
Stadt: Bielefeld 
Telefon: 0521 106 36 97 
E-Mail: sprachliche_Grundbildung@gmx.de 
LandDeutschland
SchlüsselbegriffeLinguistik; Literaturwissenschaft
Zusätzliches SuchwortGrundschullehramt
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft; 02.00.00 Deutsche Sprachwissenschaft (in Auswahl); 03.00.00 Literaturwissenschaft
Ediert von  H-Germanistik
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