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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Jahrbuch der ungarischen Germanistik 2010 - Sprachwissenschaft"
RessourcentypCall for Papers
TitelJahrbuch der ungarischen Germanistik 2010 - Sprachwissenschaft
BeschreibungDie Vernetzung der Welt – Neue Medien in Literatur, Sprache und Spracherwerb


Die Neuen Medien und ihr Einfluss auf alle Bereiche unserer Lebenswelt zeitigen einen Wandel, dessen gesellschaftliches und soziales Ausmaß noch gar nicht abzuschätzen ist. Das Jahrbuch der ungarischen Germanistik 2010 widmet seinen aktuellen Schwerpunkt der Frage, welche Veränderungen die modernen Kommunikationstechnologien auf dem Feld der Literatur, der Sprache und des Spracherwerbs bewirken.

Die Vernetzung der Welt – Neue Medien in Literatur, Sprache und Spracherwerb

Heutzutage würde niemand bestreiten, dass die rapide Entwicklung und Ausbreitung der Neuen Medien unsere kulturellen Handlungsmuster, insbesondere die sprachlichen Kommunikationsweisen, neu formatiert haben. Dieser Wandel der Kultur und der Sprache, ausgelöst durch die Neuen Medien, hatte zur Folge, dass die Medien(r)evolution und ihre mannigfachen Aspekte immer mehr in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses rückten. Auf die Etablierung der Neuen Medien reagierte die Sprachwissenschaft in Deutschland schon seit Mitte der 90er Jahre, mit umfassenden Bestandaufnahmen (Schmitz 1995) und Sammelbänden zu den wichtigsten Forschungsschwerpunkten (z.B. Kallmeyer 1999).

Die heutige Forschungslandschaft zum Thema „Sprache und Neue Medien“ ist einerseits von groß angelegten Projekten gekennzeichnet (s. z.B. das interuniversitäre SFB-Projekt „Medien und kulturelle Kommunikation”, SFB/FK-427, das schon seit mehr als zehn Jahren läuft) und andererseits von Einzelforschungen zu jeweils spezifischen Aspekten des Themas geprägt (s. z.B. das Themenheft der Germanistischen Linguistik hrsg. von Androutsopoulos et al. 2006 zur linguistischen Internetforschung). „Sprache und Neue Medien“ gilt daher heute als ein weit gespanntes Forschungsfeld, das u.a. sprachwissenschaftliche Untersuchungen von virtuellen Kommunikationsformen (mailen, chatten, simsen) und Textdesign (Optik und Stilistik) sowie Forschungen zum Adressatenzuschnitt des Sprachgebrauchs umfasst.

Mit dem thematischen Schwerpunkt zielt das nächste Jahrbuch der ungarischen Germanistik (JUG) auf Veröffentlichung von linguistisch angelegten Studien ab, die eines der folgenden Themen behandeln:
• Übergänge von Schriftlichkeit und Mündlichkeit in den Neuen Medien;
• Medientextsorten und ihre Spezifizierung;
• Sprachwandel in und durch die Neuen Medien;
• Systemlinguistische Aspekte virtueller Kommunikationsformen;
• Die Neuen Medien als Quellen der linguistischen Datenerhebung.

Zitierte Literatur:
Androutsopoulos, Jannis; Runkehl, Jens; Schlobinski, Peter; Siever, Torsten (Hg.) 2006: Neuere Entwicklungen in der linguistischen Internetforschung. Themenheft, Germanistische Linguistik. Hildesheim, Zürich, New York: Georg Olms Verlag, 186-187.
Kallmeyer, Werner (Hg.) 2000: Sprache und neue Medien. Berlin, New York: de Gruyter (Jahrbuch des Instituts für deutsche Sprache 1999).
Schmitz, Ulrich (Hg.) 1995: Neue Medien. Oldenburg: Redaktion OBST (Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie 50).


Ein Exposé von ca. einer Seite, das den zu erwartenden Beitrag skizziert, ist erwünscht. Einsendungen bitte an die Redaktion unter folgender Adresse: jug.redaktion@gmail.com. Die geplante Abgabefrist der Beiträge ist der 31. Januar 2011.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss31.01.2011
KontaktdatenName/Institution: Jahrbuch der ungarischen Germanistik - ELTE Germanistisches Institut 
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E-Mail: jug.redaktion@gmail.com 
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