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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Aussiger Beiträge 5 (2011): Schlüsselkompetenz Germanistik. Profile und Perspektiven einer Disziplin im Wandel"
RessourcentypCall for Papers
TitelAussiger Beiträge 5 (2011): Schlüsselkompetenz Germanistik. Profile und Perspektiven einer Disziplin im Wandel
BeschreibungCALL FOR PAPERS

Zeitschrift: Aussiger Beiträge. Germanistische Schriftenreihe aus Forschung und Lehre

Schwerpunkt für die Ausgabe 5 (2011): Schlüsselkompetenz Germanistik. Profile und Perspektiven einer Disziplin im Wandel.

Die AUSSIGER BEITRÄGE sind eine internationale Fachzeitschrift aus Tschechien, die sich in den letzten Jahren unter den germanistischen Schriftenreihen des In- und Auslands erfolgreich positionieren konnte. Vorrangiges Ziel der Herausgeber ist es, eine Zeitschrift mit möglichst hohem Gebrauchswert vorzulegen, ein Periodikum, das aus der Mitte eines bewegten Europas heraus neue Impulse zu aktuellen Debatten und Diskussionen gibt. Dem entsprechend richtet sich das maßgebliche Interesse der Zeitschrift sowohl auf innovative wissenschaftliche als auch lehrpraktische Bezüge im Bereich der Literatur, Linguistik, DaF-Didaktik und Kulturgeschichte. Darüber hinaus finden Rezensionen wichtiger germanistischer Publikationen sowie relevante Tagungsberichte ihren angemessenen Ort in den AUSSIGER BEITRÄGEN.

(Nähere Details und Inhaltsverzeichnisse unter http://kgerff.ujepurkyne.com/KGER_casopis_infoblatt_ger.asp )


Das Thema der vorzubereitenden Ausgabe 5 (2011) lautet:

Schlüsselkompetenz Germanistik. Profile und Perspektiven einer Disziplin im Wandel.

Mit diesem Thema verbinden sich Fragestellungen, die nicht nur hinsichtlich aktueller Debatten um Deutsch als Wissenschaftssprache, sondern auch für das fachspezifische Selbstverständnis von GermanistInnen in der heutigen Wissens- und Informationsgesellschaft von höchster Bedeutung sind.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben die Geisteswissenschaften einen grundlegenden Wandlungsprozess durchlaufen, der mit einschneidenden Veränderungen in allen Bereichen einherging. Auch in der Germanistik lässt sich diese Entwicklung beobachten – wenngleich in oft zwiespältiger Form: Haben sich auf der einen Seite vielfältige Möglichkeiten ergeben, philologische Forschungen technisch zu optimieren, zu vernetzen, zu publizieren und damit eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, so ist auf der anderen Seite ein schwindendes gesellschaftliches Interesse zu vermerken, das den philologischen Disziplinen letzthin einen eher marginalen Platz in der Wissenschaftslandschaft zuweist. Die Umprofilierung der Geisteswissenschaften zu ‚Hilfswissenschaften‘ mag vielen als irreversibler Imageverlust erscheinen, ist aber bei näherem Besehen durchaus als Chance zu begreifen: Wo immer es gilt, innerhalb hochspezialisierter ‚Leitwissenschaften‘ wichtige Schnittstellen herzustellen, können Geisteswissenschaften entscheidende Beiträge leisten. Die Fähigkeit zu Reflexion und interdisziplinärem Denken auf der Basis gemeinsamer referenzieller Bezugswerte (Sprache, Literatur, Kultur ...) erweist sich unter solchen Vorzeichen als Schlüsselkompetenz. Aber sind sich Geisteswissenschaftler dessen immer bewusst?

Die Germanistik, speziell die Germanistik im Ausland, könnte hier eine Vorreiterrolle spielen. Dabei geht es nicht um eine Positionierung im Diskurs der Selbstrechtfertigung, sondern vorrangig um die Formulierung eigener Stärken. Anders ausgedrückt: Was kann die Auslandsgermanistik unter den veränderten Bedingungen leisten? Wo liegen ihre Möglichkeiten? Wie gelingt es ihr, originär fachbezogene Themen mit gesellschaftlich drängenden Fragen zu verknüpfen? Wozu und zu welchem Ende studiert man heute Germanistik im Ausland?

Vor diesem Fragehorizont scheint es uns geboten, die Diskussion aus der Perspektive von HochschullehrerInnen, ForscherInnen, Studierenden und anderen Akteuren der Auslandsgermanistik neu aufzunehmen und in Form eines Themenheftes der AB vorzustellen. Erbeten werden Beiträge, die aus möglichst verschiedenen Bereichen die Bandbreite germanistischer Kompetenzen vor Augen führen. Relevante Themen aus Forschung und Lehre sind hierzu ebenso willkommen wie die Vorstellung interdisziplinärer Schnittstellen, tragfähiger Germanistik-Konzeptionen oder zukunftsweisender Einsatzgebiete.

Beitragsangebote bitten wir in Form eines aussagekräftigen Abstracts (Umfang max. 2000 Zeichen) bis spätestes 30. September 2010 an die Redaktionsadresse einzureichen: abredaktion@ujep.cz . Der Redaktionsrat der AUSSIGER BEITRÄGE wird bis zum 20. Oktober 2010 über die Annahme entscheiden und die BeiträgerInnen über seine Entscheidung per E-Mail umgehend informieren.

Das fertige Manuskript, dessen Länge 12 A4-Seiten samt Literaturverzeichnis nicht überschreiten sollte, wird bis zum 15. Februar 2011 erwartet. Genaue Hinweise zur Manuskriptgestaltung werden den AutorInnen nach der Annahme ihres Abstracts mitgeteilt.

Alle Beiträge werden von zwei unabhängigen GutachterInnen anonym beurteilt. Auf Grund ihrer hohen Qualitätsstandards gehören die AUSSIGER BEITRÄGE seit 2008 zu den wenigen deutschsprachigen Fachzeitschriften in Tschechien, die Aufnahme in die staatliche Rezensionsliste fanden. Ein Verbundnetz mit namhaften germanistischen Periodika in Europa und den USA sorgt zusätzlich für einen sehr guten Verbreitungsfaktor der Zeitschrift.

Wir hoffen, mit diesem CfP Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Ihre Themenvorschläge.

Hana Bergerová, Ekkehard Haring und Marek Schmidt

Herausgeber der AB 5 (2011)

i.A. des Redaktionsrates der AUSSIGER BEITRÄGE

Kontakt:
Haring, Ekkehard W. [Dr.]
E-mail: ewharing@yahoo.de

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss30.09.2010
PersonName: Haring, Ekkehard W. [Dr.] 
Funktion: Ansprechpartner 
E-Mail: ewharing@yahoo.de 
KontaktdatenName/Institution: Univerzita Konstantina Filozofa v Nitre, Katedra germanistiky 
Strasse/Postfach: Stefanikova 67 
Postleitzahl: 949 74  
Stadt: Nitra  
Ediert von  H-Germanistik
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