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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Kompendium 'Geschichtslyrik'"
RessourcentypCall for Papers
TitelKompendium 'Geschichtslyrik'
BeschreibungTrotz vereinzelter Initiativen in den letzten Jahrzehnten gibt es bisher keine zusammenhängende Forschungsdiskussion über Begriff und Phänomen der Geschichtslyrik. Diesem Desiderat widmet sich ein von Heinrich Detering und Peer Trilcke geleitetes Forschungsprojekt des Seminars für Deutsche Philologie Göttingen. Ziel des Projekts ist die Publikation eines zweibändigen Kompendiums, das gattungssystematische, typologische und historische Aspekte vornehmlich der deutschsprachigen Geschichtslyrik untersucht. Zu diesem Zweck wurde bereits eine erste, das Forschungsfeld sondierende Tagung veranstaltet (vgl. den Bericht auf http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2637).

Das inhaltlich definierte Genre ›Geschichtslyrik‹ umfasst im engeren Sinne sämtliche, nicht eindeutig der historischen Versepik oder dem historischen Versdrama zuzuordnende Formen der versifizierten Verarbeitung von Elementen, die als kulturelles Wissen über historische oder metahistorische Sachverhalte gelten können. In einem weiteren Sinne lassen sich auch solche Gedichte zur Geschichtslyrik zählen, die zeitgenössische Sachverhalte historisieren, etwa indem sie diese Sachverhalte in (mögliche) historische Zusammenhänge integrieren oder historische Deutungsmuster durchspielen.

Das projektierte Kompendium gliedert sich in drei Sektionen:
* 1. Eine ‚theoretisch-systematisch’ ausgerichtete Sektion widmet sich aus lyrik- und gattungstheoretischer Sicht der Definition von Geschichtslyrik und diskutiert dabei notwendige ebenso wie alternative Merkmale des Genres vor dem Hintergrund neuer Entwicklungen der Lyrikanalyse. In diese Sektion werden auch komparatistische Beiträge aufgenommen.
* 2. Eine ‚generisch-typologisch’ ausgerichtete Sektion widmet sich einerseits dem Verhältnis der Geschichtslyrik zu anderen, bereits etablierten lyrischen Genres, etwa der politischen Lyrik, der Gedankenlyrik oder der Erinnerungslyrik; andererseits werden typische Formen, Verfahren, Funktionen und Kontexte von Geschichtsgedichten untersucht. In diese Sektion werden auch komparatistische Beiträge aufgenommen.
* 3. Eine ‚historisch’ ausgerichtete Sektion versammelt Fallstudien zur Geschichte der deutschsprachigen Geschichtslyrik, wobei der Fokus auf dem Zeitraum vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart liegt. Dabei werden sowohl autor- als auch epochenfokussierte, sowohl textorientierte als auch ideen-, sozial- oder mediengeschichtlich kontextualisierende Studien aufgenommen.

Exposés (max. 2500 Zeichen; inkl. Arbeitstitel und kurzen Angaben zur wissenschaftlichen Vita) für Beiträge zum Kompendium senden Sie bitte bis zum 30. August 2010 an geschichtslyrik@phil.uni-goettingen.de und trilcke@phil.uni-goettingen. Eine Rückmeldung erfolgt bis spätestens Ende September. Die Beiträge (Umfang ca. 15 bis 20 Druckseiten) sollen bis zum 31. März 2011 vorliegen.


Kontakt:
Peer Trilcke
Projektleiter
Seminar für Deutsche Philologie
Käte-Hamburger-Weg 3
37073 Göttingen
Tel.: +49 (0)551 39-7535
E-mail: trilcke@phil.uni-goettingen.de

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss30.08.2010
PersonName: Heinrich Detering 
Funktion: Projektleiter 
E-Mail: detering@phil.uni-goettingen.de 
Name: Peer Trilcke 
Funktion: Projektleiter, Ansprechpartner 
E-Mail: trilcke@phil.uni-goettingen.de 
KontaktdatenName/Institution: Seminar für Deutsche Philologie 
Strasse/Postfach: Käte-Hamburger-Weg 3 
Postleitzahl: 37073 
Stadt: Göttingen 
Telefon: 0551 39-7535 
E-Mail: trilcke@phil.uni-goettingen.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Bibliographien, Handbücher; Literatur 1700 - 1770; Literatur 1770 - 1830; Literatur 1830 - 1880; Literatur 1880 - 1945; Literatur nach 1945; Literatur- u. Kulturgeschichte; Lyriktheorie
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