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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Verlängerter Bewerbungsschluss: Germanistische Mitteilungen 72 - Aussaat/Dissemination"
RessourcentypCall for Papers
TitelVerlängerter Bewerbungsschluss: Germanistische Mitteilungen 72 - Aussaat/Dissemination
BeschreibungDie Zeitschrift für deutsche Sprache, Kultur und Literatur Germanistische Mitteilungen, herausgegeben vom Belgischen Germanisten- und Deutschlehrerverband und einzige wissenschaftliche Germanistikzeitschrift Belgiens, plant für den Spätherbst 2010 ein Themenheft mit dem Titel
Aussaat/Dissemination: Deutschsprachige Kulturen in fremden Nährböden.
Der kulturübergreifende Transfer ist seit jeher der Anspruch von Literaturübersetzern. Von der so genannten funktionalen Übersetzung zur schöpferischen Übertragung haben sich Kulturmittler immer wieder daran gemacht, Kultur(en) – z.B. deutschsprachige – ihrem jeweiligen Kulturkreis näher zu bringen bzw. die Schwellen zwischen den Kulturen zu senken. Welche Transformationen der “Ausgangskultur” dabei widerfahren, welche “Verschiebungen” zwischen Ausgangs- und Zieltexten stattfinden, welchen Blick die Übersetzungen beim Zielpublikum für die Ausgangskultur, aber auch für die Zielkultur öffnen, das sind die Fragen, denen das geplante Themenheft nachgehen möchte.
Erbeten werden neben übersetzungstheoretischen Beiträgen – vorzugsweise in der deutschen Tradition von Luther über Schleiermacher und Benjamin bis Reiß, Vermeer oder Stolze – konkrete Fallstudien zu einzelnen Texten, Autoren oder Gattungen der deutschsprachigen Literaturen, zu deren Rezeption oder zur Tätigkeit einzelner Übersetzer. “Literatur” ist hier im weitesten Sinne zu verstehen und kann einerseits kanonisierte Texte mit explizit künstlerischem Anspruch, andererseits aber auch so genannte Trivialliteratur ebenso wie philosophisch oder essayistisch orientierte Texte umfassen. Angesichts des Publikums der Germanistischen Mitteilungen sollte es dabei in erster Linie um Übersetzungen aus dem Deutschen ins Niederländische und Französische gehen. Auch die anderen Nachbarsprachen der deutschsprachigen Länder können aber berücksichtigt werden. Ausdrücklich begrüßt werden Beiträge, in denen konkrete Übersetzungsanalyse und Theorie sich wechselseitig oder in kritischer Absicht ergänzen.

Interessierte werden gebeten, zunächst einen Arbeitstitel und einen Abstract (ca. 250 Wörter) bis 30. Juni 2010 per Mail an die Herausgeber des Themenheftes zu schicken:
Henri Bloemen (Lessius Hogeschool, Antwerpen; henri.bloemen@lessius.eu) und
Jan Ceuppens (Hogeschool-Universiteit Brussel, jan.ceuppens@hubrussel.be).
Die angenommenen Vorschläge sollten dann als ca. 15-seitige Beiträge (5000-5500 Wörter, Word- oder OpenOffice-Datei) bis Ende August 2010 eingehen. Sie werden zunächst einem unabhängigen Gutachter nach dem Peer-Reviewing-Verfahren vorgelegt. Geplanter Veröffentlichungstermin ist Mitte Dezember 2010.
In den Germanistischen Mitteilungen werden ausschließlich Beiträge auf Deutsch veröffentlicht. Richtlinien zur formalen Gestaltung von Manuskripten finden Sie unter
http://www.bgdv.be/ohne_frames/gm.html
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.bgdv.be/
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss30.06.2010
LandBelgien
BenutzerführungDeutsch
Ediert von  H-Germanistik
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