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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (GK 891 - Universität Gießen)"
RessourcentypGraduiertenkollegs
TitelTransnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (GK 891 - Universität Gießen)
Beschreibung"Das Graduiertenkolleg 'Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart' untersucht Formen und Funktionen der medialen Inszenierung von Schlüsselereignissen von der Erfindung des Buchdrucks bis ins globalisierte Internet-Zeitalter. Soziale Kommunikation bedient sich seit der Frühen Neuzeit in zunehmendem Maße technischer Medien. Die in diesen stattfindenden Diskussionen, Debatten und Kontroversen stellen für die Gesellschaft Ereignisse dar in doppeltem Sinne. Sie bilden Ereignisse ab und sind dabei selbst Ereignis: Medienereignis. Das heißt zugleich, daß den Untersuchungen kein weitgefaßter Medienbegriff zugrunde liegt. Medien werden nicht als Zeichensysteme überhaupt, auch nicht als Instrumente der Individualkommunikation verstanden, sondern als technische Mittel der Massenverbreitung, die gesellschaftliche Kommunikationsprozesse überhaupt erst ermöglichen: In den Blick rücken also Druck, Photographie, Film, Radio, Fernsehen, Internet. Herausragende Medienereignisse - Schüsselereignisse im Sinne des Kollegs - zeichnen sich durch einen besonders hohen Grad medialer Aufmerksamkeit und eine spürbare Intensivierung der Kommunikationsprozesse aus. So sind etwa der Sacco di Roma, der Deutsche Herbst und die rumänische Tele-Revolution kommunikationgeschichtliche Indikatoren ersten Ranges, weil sich in ihnen sowohl zentrale Kulturthemen als auch die Medienevolution widerspiegeln. Zudem generieren und strukturieren sie Öffentlichkeiten, die soziale und räumliche Grenzen überschreiten. Die so eröffneten Kommunikationsräume sind transnational, nicht territorial. Aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet das Kolleg solche transnationale Medienereignisse indes nicht um ihrer selbst willen, sondern als Faktoren oder Katalysatoren grenzüberschreitender Kommunikation und Wissensbildung. So werden nicht nur die medialen Artefakte und die Inhalte der Kontroversen untersucht, sondern zugleich das Ringen um Meinungsführerschaft, die Überredungsstrategien und Mißverständnisse sowie die kommunikativen Vernetzungen und publizistischen Funktionsweisen - kurz: die Praxis des Öffentlich Machens."
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.uni-giessen.de/gkmedienereignisse/home/index.php
PersonName: Lenger, Friedrich [Prof. Dr.] 
Funktion: Sprecher 
E-Mail: Friedrich.Lenger@geschichte.uni-giessen.de 
Name: Bösch, Frank [Prof. Dr.]  
Funktion: Sprecher 
E-Mail: Frank.Boesch@geschichte.uni-giessen.de 
Name: Matron, Astrid 
Funktion: Koordinatorin 
E-Mail: medienereignisse@gradko.uni-giessen.de 
KontaktdatenName/Institution: Graduiertenkolleg "Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" am Historischen Institut der Neuzeit I der Universität Gießen 
Strasse/Postfach: Otto-Behagel-Straße 10 C 1 
Postleitzahl: 35394 
Stadt: Gießen 
Telefon: +49 (0)641 99-28172 [Koordinationsbüro] 
Fax: +49 (0)641 99-28169 
E-Mail: medienereignisse@gradko.uni-giessen.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeSprache in den Medien / Medienwissenschaft (Sprache in Massenmedien, Internet und Hypertext, Medienentwicklung); Buchwissenschaft (Bibliotheks-, Verlagsgeschichte); Komparatistik (Kulturvergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft); Medien- u. Kommunikationsgeschichte (Hand-, Druckschrift, Film, Rundfunk, Computerspiel usw.)
Klassifikation02.00.00 Deutsche Sprachwissenschaft (in Auswahl) > 02.10.00 Sprache im 20. Jahrhundert. Gegenwartssprache; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.15.00 Literatur und Medien; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.16.00 Literarisches Leben > 03.16.06 Buch- und Bibliothekswesen; 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.10.00 Bundesrepublik Deutschland > 19.10.03 Geistes- und Kulturgeschichte
Ediert von  UB-Frankfurt
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