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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Die Literatur der Schweiz in den 50er Jahren"
RessourcentypCall for Papers
TitelDie Literatur der Schweiz in den 50er Jahren
BeschreibungCall for Papers

Die Literatur der Schweiz in den 50er Jahren

Beiträge für "treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre", Band 7 (2011)


“fremd und fern wie in Grönland" - mit diesem Zitat von Reto Hänny charakterisiert Ralf Schnell in seiner “Geschichte der deutschsprachigen Literatur seit 1945" die Schweizer Gegenwartsliteratur, die hier wie auch sonst des öfteren bloß in einem Exkurs behandelt wird. Viele Leser und auch Literaturwissenschaftler reduzieren die Schweizer Literatur der 50er Jahre auf Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch. Aus dem zeitlichen Abstand von heute scheint es, als ob solche Verengung die vielfältige literarische Szene, die keine Stunde Null kannte, in ihrem Spannungsfeld zwischen beklemmendem Stillstand und ersehnter Moderne, zwischen kantonaler Provinzialität und Weltoffenheit, zwischen Bewahren von Traditionen und Experimentieren mit innovativen Techniken zu Unrecht in Vergessenheit gebracht hat.

“treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre" sucht für Band 7 (2011) nach Beiträgen über Autoren wie Kurt Guggenheim, Jacob Bührer, Arnold Kübler, Rudolf Jakob Humm, Werner Zemp, Albert Ehrismann, Max Rychner, Erwin Jäckle, Hans Rudolf Hilty, Erika Burkart, Rainer Brambach, Eugen Gomringer, Ludwig Hohl, Meinrad Inglin, Kurt Marti, Otto F. Walter, die mit den kanonisierten Größen die deutschsprachige Literatur der Schweiz neben der französischen, italienischen und rätoromanischen repräsentiert haben. Erwünscht sind außerdem Beiträge zum Verlagsleben, zum internen Verhältnis der vier Schweizer Nationalliteraturen, zur Literaturkritik und zu der Frage, ob die deutschen Emigranten zum kulturellen Reichtum der Schweiz in diesen Jahren haben beitragen können.

Exposés sind bis Ende Mai 2010, die Beiträge von etwa 15 Seiten bis 15. November 2010 erbeten an

Prof. Dr. Günter Häntzschel, Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, Schellingstraße 3, D - 89799 München
g-haentzschel@t-online.de

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss31.05.2010
PersonName: Häntzschel, Günter [Prof. Dr.] 
Funktion: Kontakt 
E-Mail: g-haentzschel@t-online.de 
KontaktdatenName/Institution: Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München 
Strasse/Postfach: Schellingstraße 3 
Postleitzahl: 89799  
Stadt: München 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur nach 1945
Klassifikation18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.13.00 Schweiz > 18.13.03 Geistes- und Kulturgeschichte; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.14.00 Zu einzelnen Autoren
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