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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Gerhard Rühm Symposion"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelGerhard Rühm Symposion
Beschreibung„i bin a gemiadlicha saddist“
Symposion und literarische Grenzüberschreitungen mit Gerhard Rühm

es spricht in mir
es spricht und spricht
ich will es nicht
jedoch
es spricht

Haben Sie schon einmal ein Wort so lange wiederholt, bis es seine Bedeutung völlig verloren zu haben scheint? Haben Ihnen schon einmal die Worte gefehlt? Kennen Sie das eigentümliche Gefühl, auf einem weißen Blatt Papier den ersten Strich zu setzen? Dann sind Sie auf der Spur des literarischen Grenzgängers Gerhard Rühm, der sich in seiner literarisch-künstlerischen Arbeit mit der Eigendynamik und Sinnlichkeit des Materials ‚Sprache‘ auseinandersetzt.

Der 1930 in Wien geborene und heute in Köln lebende Gerhard Rühm ist ein künstlerisches Multitalent: Als studierter Musiker war er Gründungsmitglied der Wiener Gruppe, einem Avantgarde-Kollektiv in der Tradition Dadas, das 1997 als österreichischer Beitrag zur Biennale in Venedig künstlerisch ‚geadelt‘ wurde. Neben seiner Tätigkeit als Komponist, bildender Künstler, Autor von Hörspielen und experimenteller Lyriker lehrte der mit zahlreichen Preisen gewürdigte Rühm als Professor an der Staatlichen Kunsthochschule Hamburg. In seiner jahrzehntelangen und facettenreichen Tätigkeit in den unterschiedlichsten Bereichen der Literatur und Kunst ist Rühm vor allem aber eines geblieben: ein Grenzgänger, der mit den Formen, Beziehungen und der Wirkung der materiellen Elemente von Sprache, Literatur und Kunst spielt. Im unmittelbaren Vortrag, der Paradedisziplin Rühms, realisiert sich diese Wirkung durch den Synergieeffekt zwischen Autor, Werk und Rezipient.

Gerhard Rühm, dem Klassiker der sprachexperimentellen Dichtung, widmet die Fakultät Kulturwissenschaften der TU Dortmund ein zweitägiges Symposion (21.11. ab 14 Uhr; 22.11. ab 10 Uhr; jeweils in der DEW21, Ostwall 51, 44135 Dortmund), dessen Höhepunkt zweifellos das musikalisch-literarische Abendprogramm Gerhard Rühms sein wird (21.11.). Alle Literaturinteressierten und jene, die es werden wollen, sind herzlich eingeladen zu dieser besonderen, provozierenden, überraschenden und vor allem heiteren ‚Lockerungsübung für die Sinne‘.

Die Veranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund, das Kulturbüros der Stadt Dortmund sowie des Dekanats der Fakultät Kulturwissenschaften.
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortDortmund
Beginn21.11.2009
Ende22.11.2009
PersonName: Kühn, Renate [Prof. Dr.] 
Funktion: Veranstaltungsleitung 
E-Mail: kuehn.renate@gmx.de 
KontaktdatenName/Institution: TU Dortmund/Fakultät Kulturwissenschaften - Institut für deutsche Sprache und Literatur 
Strasse/Postfach: Emil-Figge-Str. 50 
Postleitzahl: 44227 
Stadt: Dortmund 
Internetadresse: http://www.germanistik.tu-dortmund.de/cms/de/00_home/ 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur nach 1945
Zusätzliches SuchwortGerhard Rühm; konkrete Poesie; experimentelle Poesie
Klassifikation03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik > 03.08.02 Dichtung und Sprache; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik > 03.08.03 Dichtung und Kunst; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik > 03.08.04 Dichtung und Musik; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.16.00 Literarisches Leben > 03.16.02 Schriftsteller; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.09.00 Gattungen und Formen > 05.09.04 Lyrik; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.06.00 Literarisches Leben; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.08.00 Gattungen und Formen > 18.08.04 Lyrik; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.12.00 Österreich > 18.12.05 Literarisches Leben; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.14.00 Zu einzelnen Autoren; 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.06.00 Literarisches Leben; 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.08.00 Gattungen und Formen > 19.08.04 Lyrik; 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.13.00 Zu einzelnen Autoren
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