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GiNFix - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Der Trost der Bilder"
TitelDer Trost der Bilder
Beschreibung"Trost der Bilder" ist ein auf den ersten Blick undurchsichtiges Psychospiel. Während ein Männergesicht dem Leser Erfolg, Geld und sexuelle Erfüllung mittels 'Psychographie' verspricht, erzählt ihm kurz darauf ein Frauengesicht, dass Psychographie Müll sei. Dann soll der Leser ein paar Fragen beantworten und sich damit eine schöne Trostgeschichte auswählen. Doch: "Der Trost der Geschichten liegt nun darin, daß nichts passiert. Die sich ankündigende Katastrophe tritt nicht ein oder bleibt nahezu folgenlos. Die geschilderten Nicht-Ereignisse zeugen von genauer Beobachtung und sind ebenso präzis geschrieben", so Susanne Berkenheger. - Quelle: http://www.cyberfiction.ch/beluga/hf.htm "Jürgen Daiber und Jochen Metzger treiben in "Trost der Bilder" ein widersprüchliches Psychospiel mit dem Leser. Ein finsteres Männergesicht verspricht dem Leser Erfolg, Geld und sexuelle Erfüllung - und zwar mittels der Psychographie. Sobald er mehr darüber erfahren will, belehrt uns ein strahlendes Frauengesicht, daß Psychographie Müll sei, die schönen Frauen und Männer immer schon vergeben und prophezeit: "Sie werden sterben." Geschichten sollen einstweilen trösten. Wer zuvor ein paar Fragen beantwortet, erfährt, welche Trostgeschichte für ihn am besten geeignet ist. Der Trost der Geschichten liegt nun darin, daß nichts passiert. Die sich ankündigende Katastrophe tritt nicht ein oder bleibt nahezu folgenlos. Die geschilderten Nicht-Ereignisse zeugen von genauer Beobachtung und sind ebenso präzis geschrieben. "Trost der Bilder" ist graphisch perfekt inszeniert und schafft - zusammen mit Text und Ton - eine glänzende, kühle Oberfläche, unter der es ganz leise zu knirschen scheint. " - Susanne Berkenheger in ihrer Laudation zur Preisverleihung des Pegasus-Wettbewerbs (https://web.archive.org/web/19990418061439/http://www.pegasus98.de/laudatio.htm) "[...]Trost der Bilder [...] beginnt mit einem Versprechen und einer Lüge. Während der Titel Bilder als Heil in einer noch unbestimmten Situation anpreist, ist in der Einleitung von "Trostgeschichten" die Rede. So wie die Aaleskorte vorgibt, Film zu sein, und keiner ist, so lässt "Trost der Bilder" eine Bildergalerie erwarten und bietet dann doch 'nur' eine Galerie von Kurzgeschichten. Diese sind eingebettet in Musik und eine 'interaktive' technische Spielerei, begleitet von bewegten Bildern. Viel Multimedialität also, die die Jury wie im Falle der "Aaleskorte" zur Vergabe eines Preises bewogen haben muss. Dabei hätten diese bebilderten Geschichten, so mögen 'Ungläubige' einwenden, genauso gut gedruckt werden können. Und in der Tat, es handelt sich um konventionell erzählte Geschichten, die einen klaren Anfang und ein klares Ende haben und dazwischen keinerlei Hypertextstruktur. Ist "Trost der Bilder" also ein Betrug? Nein, jedenfalls nicht im hier gemeinten Sinne. Es ist im Gegenteil beinahe eine Sammlung verschiedener Ausdrucksformen der digitalen Literatur, die keineswegs gedruckt werden könnten." - Robert Simanowksi: Kitsch und Technik (http://www.dichtung-digital.de/Simanowski/1-Sept-99/). - 1998 [Redaktion ViFa Germanistik]
Internetadressehttp://www.uni-regensburg.de/sprache-literatur-kultur/germanistik-ndl-...
Alternative InternetadresseJürgen Daiber; Jochen Metzger
UrheberDaiber, Jürgen; Metzger, Jochen
BenutzerführungDeutsch
LandDeutschland
SchlagwortOnline-Publikation
RessourcentypNetzliteratur
BDSL19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.06.00 Literarisches Leben
Zugangfrei
Zuletzt geprüft am20.12.2015
Ediert von  DLA-Marbach
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