VIRTUELLE FACHBIBLIOTHEK GERMANISTIK Germanistik im Netz Logo

GiNFix - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Spätwinterhitze"
TitelSpätwinterhitze
Beschreibung[1: Inhalt] "Spätwinterhitze" ist ein interaktiver Krimi und Meilenstein der digitalen Literatur. Ein Roman im Stil des "film noir" mit stimmungsvollen Animationen und Sounds auf CD-ROM. Der Autor Frank Klötgen sprengt dabei die Grenzen zwischen Buch, Comic und Computerspiel und verbindet Leseerlebnis und literarische Qualität eines Krimis mit den multimedialen Möglichkeiten des Computerzeitalters. Der Roman sprengt aber auch seine eigenen Grenzen, indem die Leser über Gästebuch und Chats miteinander in Kontakt treten können und Autoresponder von E-Mailkonten und korrespondierende Homepages die Recherchearbeit der Leser ins Internet erweitern. Spätwinterhitze besteht aus weit über 2000 HTML-Seiten, die vom Autor selbst in fünfjähriger Arbeit geschrieben und gestaltet wurden, ebenso wie alle Sounds (zumeist mit der eigenen Band eingespielt) sowie die Grafiken. Der Leser schlüpft in die Rolle des Ich-Erzählers und steuert sich als Mitarbeiter einer Headhunter-Agentur durch den Roman. Dabei kommt er hinter die Machenschaften eines Weltkonzerns, der zuhause Politiker schmiert, Mitwisser unschädlich macht und im Ausland unter dem Schutzschild von Diktaturen humangenetische Experimente betreiben lässt. Ein mysteriöser Todesfall und ein tot geglaubter Störenfried geben Rätsel auf - der Leser wird mehr und mehr in ein bedrohliches Spiel verwickelt. Ob er da heil rauskommt, hängt nicht zuletzt von seinem kriminalistischen Gespür ab ... Frank Klötgen erhielt von der ZEIT 1998 für seine "Aaleskorte der Ölig" den deutschen Preis für Internet-Literatur, nun erscheint mit seiner "Spätwinterhitze" als edition cyberfiction 4 die erste deutschsprachige Hyperfiction in Romanlänge. Frank Klötgen ist ein bekannter Slam-Poet und seit über 15 Jahren und 12 Platten Sänger und Texter der Band Marilyn's Army. Er veröffentlichte auch in Anthologien und Zeitschriften, ist regelmäßig auf Slam-Reise und mit dem Tanzorchester Baron von Kurz in der Republik unterwegs. Frank Klötgen lebt in Berlin. - Erscheinungsjahr: 1999 [2: Typologie] Hyperfiction auf Romanlänge [3: Technik, Format] Hyperfiction in HTML 4.0 mit zahlreichen Javascripts, Bildern, Animationen, Realplayer-Dateien (Audio) und Video (SMIL und Shockwave). [4: Rezeption] "Error 404: Die gewünschte Website wurde ermordet Wenn wir an dieser Stelle verkünden, dass Poetry-Slammer Frank Klötgen einen Internet-Krimi verfasst hat, dann heißt das nicht, dass er nur mit dem Scanner über sein Manuskript gefahren wäre. Die Möglichkeiten moderner Interaktion ausnutzend, ist Klötgens "Spätwinterhitze" ein Werk zum Durchklicken und Downloaden, mit Animationen, Zeitschleifen und Kommunikationsplattformen, mit deren Hilfe sich die Leserschaft über vermutete und tatsächliche Handlungsstränge austauschen kann. Eine Kostprobe gibt es heute via Beamer im Kaffee Burger, und dann steigt Herr Klötgen selbst zum Slammen in den Ring. DX" (Vorankündigung einer Lese-Veranstaltung in der TAZ im Januar 2005). (Quelle: Hyperfiction-Liste, http://www.nic-las.com/cyberfiction/liste.asp?code=HF-Liste&action=search) [Redaktion ViFa Germanistik]
Internetadressehttp://aaleskorte.de/vollwinter/
UrheberKlötgen, Frank
BenutzerführungDeutsch
LandDeutschland
SchlagwortOnline-Publikation
RessourcentypNetzliteratur
BDSL19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.06.00 Literarisches Leben
Zugangfrei
Zuletzt geprüft am15.12.2012
Ediert von  DLA-Marbach
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
URL dieses GiNFix-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/ginfix/5562

© Virtuelle Fachbibliothek Germanistik | Letzte Änderung 15.12.2012 | Impressum | Intern