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Roberto Di Bella

"Der Roman beginnt zu sagen, was er ist" : zur Romanpoetik von Rolf Dieter Brinkmann

Brinkmann_Butor.pdf (3405 KB)

Kurzfassung:

"Der Romancier hat sich abgeschieden. Die Geburtskammer des Romans ist das Individuum in seiner Einsamkeit, das sich über seine wichtigsten Anliegen nicht mehr exemplarisch auszusprechen vermag, selbst unberaten ist, und keinen Rat geben kann. Einen Roman schreiben, heisst, in der Darstellung des menschlichen Lebens das Inkommensurable auf die Spitze treiben" (Benjamin 1999,443). Was Walter Benjamin 1936 in kritischer Distanz zur Form des Romans seiner Zeit formulierte, kommt der schweren Krisis nah, in der sich Rolf Dieter Brinkmann fast vierzig Jahre später befinden wird. Enttäuscht über den zunehmenden politischen Dogmatismus der Studentenbewegung zieht er sich bekanntlich Anfang der 70er aus dem Literaturbetrieb zurück, isoliert sich auch fast völlig von Freunden und Bekannten. Und doch sollte insbesondere die Kölner Wohnung in der Engelbertstraße zur "Geburtskammer" eines Groß-Projekts werden, von dem bis zuletzt die Rede ist: einem zweiten, an Keiner weiß mehr anschließenden Roman.


SWD-Schlagwörter:Brinkmann, Rolf Dieter , Butor, Michel
BDSL-Klassifikation:18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.14.00 Zu einzelnen Autoren
Sammlung:GiNDok
DDC-Sachgruppe:830 Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur
833 Deutsche Erzählprosa
Dokumentart:Teil eines Buches (Kapitel)
Quelle:(in:) Rolf Dieter Brinkmann: Blicke ostwärts - Blicke westwärts, hrsg. von Gudrun Schulz / Martin Kagel. - Vechta: Eiswasser-Verlag 2001, S. 248-258
Sprache:Deutsch
Erstellungsjahr:2001
Publikationsdatum:12.07.2010
Lizenz:License Logo Veröffentlichungsvertrag für Publikationen

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