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Ergebnisliste (3)
1. Die erstaunliche Beharrlichkeit des bürgerlichen Familienideals und seine Reflexion in ausgewählten Familiendramen von 1840 bis 1995
Das Erkenntnisinteresse der Arbeit gilt der Frage, auf welche spezifische Weise in modernen Familiendramen das bürgerliche Familienbild zwar die jeweiligen Akteure in ihrem Handeln, Fühlen und Sprechen formiert, zugleich aber umgekehrt auch durch Inkompatibilitäten kritisch relativiert wird. Anknüpfend an die Tradition des bürgerlichen Trauerspiels haben bis zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts immer wieder Dramatiker die Familienproblematik ins Zentrum ihrer Stücke gestellt und das Spannungsfeld zwischen den familialen Wertorientierungen und den davon abweichenden emotionalen Befindlichkeiten, persönlichen Interessen und psychischen Verstrickungen auf die Bühne gebracht. So haben Dramen stets einen wichtigen Beitrag zur Genese, Modifikation und Kritik des bürgerlichen Familienideals geleistet. Um sich diesem immer wieder changierenden und nicht leicht zu fassenden Ideal theoretisch anzunähern, beginnt die Arbeit mit einer historischen und soziologischen Einführung in die Thematik. E [Redaktion ViFa Germanistik]   [mehr...]
https://www.freidok.uni-freiburg.de/data/3323 zum Anfang
2. Kasperl & Co. Theater des Komischen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert
"In den Philologien, den Kulturwissenschaften, der Alltags- und Mentalitätsgeschichte ist der Kasperl des 19. Jahrhunderts und 20. Jahrhunderts – bis auf den Kasperl Larifari des Münchner Hofmusikintendanten und Malers Franz Graf von Pocci (1807–1876) und seines Kompagnons Josef Leonhard Schmid (1822–1912) sowie den »Hohnsteiner Kasper« von Max Jacob (1888–1967) ein Anonymus geblieben oder hat allenfalls pädagogisches bzw. pädagogikgeschichtliches Interesse erregt. Ad fontes lautet also der erste Schritt, was in dem Fall heißt: Ermittlung und Erfassung von erfolgreichen, doch gänzlich vergessenen, einmal oder keinmal publizierten und nur handschriftlich erhaltenen Stücken, Szenarien, Kanevassen, Theaterzetteln und Arien; von Dokumenten wie Spiellisten, Zensurlisten, Pamphleten, Rezensionen oder einschlägigen Passagen in Memoiren und Tagebüchern." [Information des Anbieters]   [mehr...]
http://lithes.uni-graz.at/home.html zum Anfang
3. Weimarer Theaterzettel. Theater und Musik in Weimar 1754-1969
"Während die Bedeutung des Weimarer Theaters für die Literatur- und Theaterwissenschaft wie für die deutsche Geistesgeschichte (...) von der Forschung umfassend untersucht ist, wurden aus der Erkenntnis, dass das Weimarer Theater im 19. Jahrhundert als Wirkungsstätte von Musikern mit europaweiter Strahlkraft (u.a. Johann Nepomuk Hummel, Franz Liszt und Richard Strauss) zu einer Spielstätte des Musiktheaters von Rang aufstieg, erst in Ansätzen die Konsequenzen gezogen. Für die wissenschaftliche Untersuchung dieser Entwicklung fehlten bislang die Grundlagen. Insbesondere sind grundsätzliche Fragen des Gesamtrepertoires und der Inszenierungs- und Aufführungspraxis dieser Bühne noch nicht erforscht. Die Theaterzettel des Weimarer Theaters sind hierfür eine zentrale Quelle. Sie liefern wichtige Hinweise auf die Werke und ihre Fassungen, auf Komponisten, Autoren, Übersetzer und Bearbeiter sowie auf die Künstlerpersönlichkeiten (SchauspielerInnen, SängerInnen, gastierende VirtuosInnen, Tänzer [Information des Anbieters]   [mehr...]
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