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1. Friedo Lampe: Idyllen auf "vulkanischem Grund": Erzählen im Stil des Magischen Realismus" während des Dritten Reichs
Das Werk von Friedo Lampe (1899-1945)reiht sich in die Diskussion um einen neuen Realismus in Deutschland ein, die in den 1920er Jahren begonnen wurde. Während des Dritten Reichs und nach dem Verbot seines ersten Romans "Am Rande der Nacht" beruft sich Friedo Lampe zunehmend auf die literarische Tradition des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Die besonderen Erzählmerkmale des Magischen Realismus entsprechen dabei dem "gespaltenen Bewusstsein" (Hans Dieter Schäfer) während des Dritten Reichs. Friedo Lampe prägt dafür den Begriff der Idyllen auf "vulkanischem Grund". Die Idylle als Literatur- und Lebensform wird Fluchtort und Ideal einer verloren gegangenen Humanität. Erzählstrategien des Magischen Realismus ermöglichten Friedo Lampe, das Experiment eines avantgardistischen Erzählens fortzuführen und zugleich die Lebenswirklichkeit während des Dritten Reichs wiederzugeben. [Information des Anbieters] Zugleich: Freiburg i. Br., Univ., Diss., 2002 (PDF, 861 KB) [Redaktion ViFa Germanistik]   [mehr...]
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