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1. Literaturpreisverleihungen. Ritualisierte Konsekrationspraktiken im kulturellen Feld
"Die Stiftung von Literatur- und Kunstpreisen hat seit einigen Jahren Konjunktur. Wir deuten das als ein Anzeichen für die Institutionalisierung und damit einhergehende Diversifizierung ästhetischer Wertungen. Aktiv beteiligt sind kulturelle Eliten, die sich ritualisierter Inszenierungen bedient, um öffentlich das Feld der 'legitimen Kultur' definieren zu können. Unter soziologischem Gesichtspunkt bewirken Prämierungen dieser Art eine doppelte Distinktion: soziale Ehre für die Prämierten (Künstler, Schriftsteller etc.) einerseits, Publicity und Prestigegewinn der Geber (Stiftungen, Kommunen, Firmen etc.) andererseits. Der erste Teil unserer Studie [2005, 65 S., PDF] gilt den begrifflichen und typologischen Grundlagen dieser Praxis, es folgt eine Skizze der historischen Voraussetzungen und im Hauptteil Beschreibung und Analyse der Verleihungspraktiken des Georg-Büchner-Preises, des italienischen Premio Strega und des Nobelpreises." [Information des Anbieters]   [mehr...]
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2005/5490/... zum Anfang
2. Rituelle Texthandlungsklassen. Interdisziplinäre Betrachtungen zum Verhältnis von Text und Ritual
"Das komplexe Verhältnis von Ritualtext und ritueller Performanz erfordert ein differenziertes Denkmodell aus rituellen Texthandlungsklassen, um eine textorientierte Ritualdynamik beschreiben zu können. Die große Bedeutung des schriftlichen und mündlichen Ritualtextes in und für eine rituelle Performanz kann mit einem solchen Modell angemessen erfasst und nachgezeichnet werden. Vorschläge enthält der erste, von B. Dücker verfaßte Teil dieses Beitrags [2004, PDF; Gesamtumfang: 43 S.]. Ein solches Modell kommt nicht nur jenen philologisch-historischen Disziplinen zugute, die sich bei der Rekonstruktion und Interpretation von Ritualen vorrangig auf (schriftlich fixierte) Zeugnisse bzw. Ritualtexte stützen. Ein Modell ritueller Texthandlungsklassen kann, ähnlich einem performanzorientierten Modell, zum Maßstab und Wegweiser einer zu erforschenden Ritualdynamik werden. Zwei Themen stehen im ägyptologischen. von H. Roeder verfaßten Beitrag im Mittelpunkt: die präparativ-deliberativen rituell [Information des Anbieters]   [mehr...]
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2004/4958/... zum Anfang
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