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1. Abstrakter Autor und abstrakter Leser
"Die Abhandlung [von Wolfgang Schmid, 2003, 31 S., PDF] erörtert den Status des abstrakten Autors und des abstrakten Lesers, zweier semantischer Entitäten, die, obwohl nicht spezifisch für die Narration, fast ausschließlich in erzähltheoretischen Zusammenhängen diskutiert werden. Es wird zunächst nach den Modi der semiotischen Existenz dieser anthropomorphen Hypostasen gefragt, die Geschichte ihrer Erforschung in der slavischen Theoriebildung (besonders in Rußland, der Tschechoslowakei und in Polen) und dann im Westen nachgezeichnet und der Versuch einer systematischen Definition unternommen. Den bekannten Einwänden gegen die narratologische Relevanz dieser Entitäten wird mit Argumenten begegnet, die es sinnvoll erscheinen lassen, in der Narratologie mit solchen nicht-erzähltextspezifischen Entitäten zu operieren.[...] Die Abhandlung schließt mit einer Erörterung von Einwänden, die gegen die Konstruktion des idealen Rezpienten in der narratologischen Diskussion vorgebracht wurden." [Information des Anbieters]   [mehr...]
http://www.icn.uni-hamburg.de/narrbib/abstrakter-autor-und-abstrakter-... zum Anfang
2. Zur narratologischen Analyse von Lyrik [Beispiel: Bertolt Brecht]
"Der im folgenden entwickelte Vorschlag [11 S., PDF, 2003], narratologische Analyseverfahren auf die Lyrik-Gattung anzuwenden, basiert auf der Überlegung, daß ein Großteil lyrischer Texte zwei Grundkonstituenten (und ihre spezifische Differenzierbarkeit) mit Erzählliteratur gemeinsam hat: eine zeitlich geordnete Geschehensfolge und deren perspektivische Vermittlung. Wir schlagen vor, alle Texte, die herkömmlicherweise der Lyrik-Gattung zugerechnet werden – also nicht nur im engeren Sinne 'erzählende Gedichte' –, auch narratologisch zu analysieren. Dabei sollen Lyrik-Texte nicht bedenkenlos mit dem 'Instrumentarium' der Narratologie bearbeitet werden, sondern die transgenerische Anwendung narratologischer Fragestellungen, Konzepte und Begriffe auf Lyrik soll zugleich die Spezifika dieser Gattung schärfer profilieren. Peter Hühn und Jörg Schönert haben in einem Beitrag für Poetica (im Jahrgangsband 2002) entsprechende theoretische Überlegungen entwickelt und Kategorien zur narratologisc [Information des Anbieters]   [mehr...]
http://www.icn.uni-hamburg.de/publications/zur-narratologischen-analys... zum Anfang
3. DIEGESIS. Interdisziplinäres E-Journal für Erzählforschung | Interdisciplinary E-Journal for Narrative Research
"DIEGESIS ist die erste interdisziplinäre Zeitschrift für Erzählforschung, die alle Artikel und Rezensionen als Volltext online frei zugänglich publiziert. [...]. DIEGESIS will sich zu dem führenden interdisziplinären Publikationsorgan für theoretische und empirische Beiträge zum Erzählen in allen Medien, Kontexten und Anwendungsbereichen entwickeln, von Literatur und Film bis hin zu Alltagserzählungen, Journalismus und sozialen Netzwerken. Pro Jahr erscheinen zwei Themenhefte mit Originalbeiträgen in deutscher oder englischer Sprache aus unterschiedlichen Disziplinen, wie z.B. den Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften, den Sozialwissenschaften, der Kunstgeschichte oder der Psychologie. Ein ebenfalls zweisprachiger Rezensionsteil gibt einen aktuellen Überblick über die neueste narratologische Forschung in diesen Fächern und ermöglicht so allen an Erzählforschung Interessierten, sich auch über aktuelle Entwicklungen in Nachbardisziplinen zu informieren." [Information des Anbieters]   [mehr...]
https://www.diegesis.uni-wuppertal.de/index.php/diegesis zum Anfang
4. Empirischer Autor, Impliziter Autor und Lyrisches Ich (mit einem Nachtrag)
"Der Begriff 'Lyrisches Ich' wurde 1910 von Magarete Susman eingeführt, um die Gleichsetzung der 1. Person (des Ich ) als 'Sprecher'-Instanz im Gedicht mit dem Autor des Textes in Frage zu stellen. In der Folgezeit wurde der Terminus in seiner Zuständigkeit erweitert und diente vielfach als Leitkategorie für Studien zur Geschichte 'lyrischer Subjektivität'. Diesen Tendenzen stehen jetzt präzisierend-einschränkende Konzepte entgegen. (1999/2004, 9 S., PDF) Mit 'Lyrisches Ich' wären dann nur die Darstellungsweisen zu erfassen, in denen die Sprecher-Instanz in der 1. Person Singular oder Plural besetzt oder aus der Anrede an ein 'Du' oder 'Ihr' zu erschließen ist. Dem L. I. nicht zugerechnet werden sollte die sog. unvermittelte Rede, die von einer (im Text eingeführten) Figur getragen wird und die den Typus des Rollengedichtes oder des 'dramatic monologue'’ kennzeichnet." [Information des Anbieters]   [mehr...]
http://www.icn.uni-hamburg.de/publications/empirischer-autor-implizite... zum Anfang
5. Kanonische Texte der Narratologie in deutschsprachigen Kodifikationen
"Der Bezug auf 'kanonische Texte' der Narratologie wird für 'kodifizierende' deutschsprachige Publikationen aus dem Zeitraum 1958-2001 in den nachfolgenden Tabellen ausgewertet. Als kodifizierende Schriften (oder kurz Kodifikationen) werden solche Publikationen verstanden, in denen die Wissensbestände einer Disziplin hinsichtlich ihrer Grundlagen, Gegenstände, Verfahrensweisen und Ergebnisse als allgemein akzeptiertes Wissen niedergelegt sind. Das sind insbesondere Lehrbücher, Kompendien, Textsammlungen, allgemeine Einführungen in das Fach, Einführungen in bestimmte Arbeitsgebiete sowie Handbücher und Lexika. Das Fachwissen wird hierbei (mehr oder weniger) entproblematisiert und systematisch dargeboten, um es vor allem für die Lehre oder das Selbststudium zu vermitteln. Für die vorliegende Untersuchung [...] wurden Einführungen in die Erzähltextanalyse, allgemeine Einführungen in die Literaturwissenschaft (Germanistik, Anglistik, Romanistik), Handbücher und verschiedene Lexikonartikel [Information des Anbieters]   [mehr...]
http://www.icn.uni-hamburg.de/publications/kanonische-texte-der-narrat... zum Anfang
6. Literaturtheorien im Netz
"Literaturtheorien im Netz ist ein digitales Handbuch zur Darstellung und Dokumentation zentraler Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft. Die Seiten des Handbuchs werden regelmäßig aktualisiert und erweitert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Theorieseminaren der Bergischen Universität Wuppertal übernehmen bei der Aufbereitung bzw. Kommentierung der Texte im Netz eine wichtige und aktive Rolle. Schrittweise sollen in den kommenden Monaten theoretische Ansätze der Literaturwissenschaft kommentiert, strukturiert und durch Verknüpfungen aufeinander verweisend auf dieser Seite bereitgestellt werden. "Literaturtheorien im Netz" ist work in progress, Anregungen sind daher stets willkommen. Aktuell ist das Projekt an der Bergischen Universität Wuppertal verortet. Der Projektstart im Jahr 2004 erfolgte an der Freien Universität Berlin und wurde mit Mitteln des Centers für Digitale Systeme, des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften und des Instituts für Deutsche [Redaktion ViFa Germanistik]   [mehr...]
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7. The living handbook of narratology (LHN)
"The living handbook of narratology (LHN) is based on the Handbook of Narratology, first published by Walter de Gruyter in 2009. (...) As an open access publication, it makes available all of the 32 articles contained in the original print version—and more: the LHN offers the additional functionality of electronic publishing including full text search facility, one-click-export of reference data and digital humanities tools for text analysis." [Information des Anbieters]   [mehr...]
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8. The Metalepticon
"Kann man das Phänomen 'Metalepse' computerphilologisch modellieren – und welchen Gewinn kann die Narratologie aus einem solchen Modell ziehen? Mein Beitrag [2003, 20 S., PDF] geht aus von einer logischen Explikation der Metalepse, die die Grundlage für eine computerphilologische Modellierung im Metalepticon-Programm darstellt. Die Diskussion des Metalepticons konzentriert sich dabei nicht auf technologische, sondern auf eine semiologische Problematik: Metalepsen negieren den kommunikativen Vertrag, der zwischen Autor, Erzähler und Leser eines fiktionalen Texts Geltung haben muß und der seinerseits eine noch grundsätzlichere Konvention zur Voraussetzung hat, den sog. repräsentationellen Vertrag. Metalepsen negieren diese Konvention; dieser Effekt kann allerdings durch nachgelagerte Operationen wieder kompensiert werden. Die methodologische Konsequenz aus diesem Ansatz lautet, daß Metalepsen nicht in einer ontologischen Perspektive und als absolute Phänomene zu verstehen sind, sondern a [Information des Anbieters]   [mehr...]
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9. 'Narrativität' und 'Ereignis': ein Definitionsversuch
"Eine Konstante der Diskussion zur Bestimmung von 'Narrativität' ist der Versuch, Narrativität als kennzeichnendes Merkmal des erzählenden Textes funktional zu bestimmen: nämlich als eine spezifische Form der symbolischen Ereignisrepräsentation. Dieser Beitrag [2002, 15 S., PDF] entwickelt dagegen die These, daß Narrativität keine Frage des Entweder/Oder ist, sondern eine der graduellen Realisation spezifischer logischer Bedingungen, die sich in Form einer sog. 'Ereignis-Matrix' definieren lassen. Alles, was die Bedingungen der Ereignis-Matrix erfüllt, taugt zum 'Ereignis-Konstrukt' – aber nur jene Ereignis-Konstrukte und damit auch die ihnen zugrundeliegenden Texte sind in sich selbst narrativ, in denen die temporale Ordnung sich nicht auf die reine Sequentialität der symbolischen Zeichen reduziert." [Information des Anbieters]   [mehr...]
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10. Narrativität jenseits der Narratologie
"Erzählen und damit Narrativität ist der Gegenstand mehrerer wissenschaftlicher Disziplinen. Die Literaturwissenschaft ist eine davon und ihr Gegenstand ist keineswegs nur das Erzählen. Erzählen ist daher Objekt interdisziplinärer Forschung, an der die Narratologie beteiligt sein muss, sie selbst ist aber nicht per se interdisziplinär. Im vorliegenden Papier [2004, 3 S., PDF] wird dies aus linguistischer Perspektive erläutert." [Information des Anbieters]   [mehr...]
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